Die Geschichte der
Villa Vizcaya ist einmal mehr schräg. Mr. James Deering (der von den landwirtschaftlichen Geräten) war zu seiner Zeit einer der reichsten Leute der USA. Er war viel unterwegs, darunter auch in Europa. Die alten Bauwerke haben ihm gar sehr gefallen, also wollte er auch so etwas haben. Und da Mr. Deering auch ein Snowbird war (also jemand, der den Winter im warmen Florida verbringt), hat er sich in der damaligen Gegend mitten im Nix (heute Miami) ein Schloß bauen lassen, daß französische und italienische Elemente hatte. Damit das ein wenig ruckzuck ging, hat er gleich 1000 Leute dort arbeiten lassen. Vom Startschuß weg waren sie in knappen drei Jahren fertig.
Früher war das ein riesiges Areal mit eigenen Ländereien und einem eigenen Dorf (das europäisch auszusehen hatte). Heute ist nur der Kernbereich erhalten.
Und nun genug geschwafelt, zu den harten Fotofakten. Die Anfahrt ist schon ein Erlebnis für sich: Man fährt durch den Park in einer Art natürlichem Tunnel, denn diie Bäume haben den Weg schon lange überwachsen.