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USA 2008

Die USA 2008 Reise war die zweite Reise, wo ich mich mit Tagesberichten per externer Link:Blog gemeldet habe. Nach 2007 ging ich 2008 schon mit mehr Übung an die Sache, sodaß eigentlich schon ein recht guter Bericht live entstanden ist. Trotzdem will ich auch auf meiner Homepage nicht auf den Reisebericht verzichten. Damit es den Lesern des Blogs aber nicht langweilig wird, habe ich versucht eine andere Auswahl an Fotos zu zeigen. Klar sind einige Fotos aus dem Blog, denn ich will ja nicht auf besonders gute Fotos verzichten. Aber wo die Wahl war, habe ich mich für ein anderes Foto entschieden. Und nicht zu vergessen, hier habe ich mehr Speicherplatz und die Fotos sind entsprechend größer und Detailreicher.

Obwohl die Texte natürlich zum Teil ähnlich sind, habe ich für den Reisebericht auf dieser Homepage einen etwas anderen Weg beschritten. Der Blog ist ein Livebericht, mit verschiedenen Dingen, die mir aufgefallen sind, oder die ich am Weg erlebt habe. Also auch mit Abschweifungen und Zwischenberichten. Der Reisebericht auf dieser Homepage konzentriert sich mehr auf die Sehenswürdigkeiten.

Es ist daher immer eine gute Idee sowohl den Blog als auch diesen Reisebericht zu lesen.

Und nun zur Reise selbst: Weil es im Vorjahr so schön war Coast2Coast zu fahren, habe ich das doch gleich noch einmal gemacht. Und damit sich das auch auszahlt, habe ich ganz nach der Salamitaktik einen Tag länger geurlaubt als 2007 und bin 46 Tage in den Staaten geblieben. Die reine Zeit für die Runde hat sich jedoch nicht geändert und blieb bei 38 Tagen. In der Zeit bin ich 8280mi (=13325km) gefahren. Da hat die ruhige Zeit in Florida Tribut gefordert (aber damit kann ich leben). Auch die Besuchsziele waren vorwiegend privater Natur, sodaß die National-Statistik eingebrochen ist: 5 National Parks, 3 National Monuments, 1 National Seashore, 1 National Preserve, 1 National Wilderness Area & 1 State Park.

Und damit ich mir bei diesem Bericht nicht die Finger wund tippen muß, ein paar gebräuchliche Abkürzungen:

Abkürzung Erweiterung Erklärung
NP National Park Ein i.a. größeres Gebiet, das unter der National Park Verwaltung steht.
NM National Monument Ein i.a. kleineres Gebiet, das unter der National Park Verwaltung steht.
NHS National Historic Site Ein i.a. kleines Gebiet, das unter der National Park Verwaltung steht und eine besondere historische Bedeutung hat.
SP State Park Ein Gebiet mit Naturschutz, das unter der Verwaltung des Bundesstaates steht.

Da es dieses Jahr kein Angebot der BA gab sind wir wieder mit AA geflogen. Das Service war wie immer bestens und die Einreise hätte auch ganz schnell überstanden sein können, wenn nicht gerade kurz vor mir alle Computer ausgefallen wären. Nach einer halben Stunde ging dann wieder alles und schwups war ich in den USA. Somit immer noch schneller als am Tom Bradley Terminal!

Die Zeit in LA ist wie immer wie im Flug vergangen. Einkaufen, Umpacken, Schnitzelparty, Strand, Zeit mit meinem Freund verbringen und schon war es soweit: Die lange Tour konnte beginnen.

Die RouteZoom
Die Route ist im Großen und Ganzen der vom Vorjahr ähnlich. Der Unterschied lag außer den Details in der West-Ost-Route, die wir entlang der I70 deutlich nördlicher angelegt haben. Ab St. Louis mußten wir die geplante Route verlassen, da eine riesige Schlechtwetterfront uns zum Untertauchen gezwungen hat. Daher ging es in den Süden bis Miami und zurück über die bekannte I10.
Monorail, Las Vegas, NVZoom
Die Fahrt nach Las Vergas verlief unspektakulär, TomTom sei dank. Weil wir schon oft in Las Vegas waren, haben wir dort nur die Nacht für Besichtigungen eingeplant. Die Monorail wollte uns wieder nicht entlang des Strip fahren, denn sie fuhr den ganzen Tag einfach nie und stand genau an diesem Punkt.
Down Town, Las Vegas, NVZoom
In Las Vegas selbst hat sich schon einiges geändert: Wegreißen und Neubauen ist dort derzeit sehr in Mode. Daher gibt es einige Stellen, wo es nicht ganz so hübsch aussieht. Aber was soll's ich kann es eh' nicht ändern. Down Town habe ich jedenfalls von meinem Hotelzimmer aus gesehen und bei Tag sieht es garnicht so gigantisch aus. Es fehlen eben die Lichter!
Stratosphere Tower, Las Vegas, NVZoom
Vom 19. Stock meines Hotels hat man bei Nacht eine nette Aussicht. Bevor ich also mit dem eigenen Auto ins Zentrum gefahren bin, habe ich noch den Stratosphere Tower fotographiert.
Im Paris, Las Vegas, NVZoom
Nach einigem hinn und her (im wahrsten Sinne des Wortes) haben wir uns für einen Parkplatz im Paris entschieden. Den Gratisparkplatz muß man sich natürlich verdienen: Daher kommt man ganz hinten in den Shops raus und muß sich seinen Weg durch Shops und Casinos zum Strip bahnen. Das Paris zählt da zu den sehr angenehmen Komplexen, denn innen sieht es wirklich sehr nett aus.
Im Paris, Las Vegas, NVZoom
Selbst die Casinoteile sind in das Gesamtkonzept schön integriert. Die Slot-Machines sind daher unter dem Eifelturm zu finden.
Das Paris, Las Vegas, NVZoom
Hier ist diie Welt wieder in Ordnung. Alles steht noch und sieht nett aus. Aber zwischen Sahara und den Gallerien ist alles nur eine einzige Baustelle, selbst das Wet'n Wild haben sie weggerissen. Links sehen wir den Eifelturm, unter dem die Slot-Machines zu finden sind, rechts den Montgolfière mit dem riesigen Werbeschirm.
Das Belaggio, Las Vegas, NVZoom
Immer noch die Attraktion (zumindest für mich) ist die Springbrunnenshow vom Bellagio. Leider bauen sie links davon einen riesigen neuen Komplex (im Bild die beleuchteten Kräne), der das ganze wohl auch nicht hübscher machen wird. Die Show findet mit verschiedenen Musikstücken alle 15 Minuten statt. Im Bild herrscht noch Ruhe vor dem Sturm im Wasserglas.
Wassershow vor dem Belaggio, Las Vegas, NVZoom
Und schon geht es los. Die Wasserfontänen schießen nur so in die Höhe.
Wassershow vor dem Belaggio, Las Vegas, NVZoom
Selbst wenn nur das Zentrum aktiv ist, wirkt es gigantisch.
Wassershow vor dem Belaggio, Las Vegas, NVZoom
Bei jedem Finale knallen die Ventile, daß man es kilometerweit hört.
Wassershow vor dem Belaggio, Las Vegas, NVZoom
Video eines Musikstücks.
Eingang zu den Forum Shops, Caesars Palacve,  Las Vegas, NVZoom
Das externer Link:Caesars Palace baut auch schon wieder einen neuen Turm. Wer da aller nur wohnen wird? Vorallem wenn man beedenkt, daß eigentlich das ganze Zentrum einer Firma gehört... na egal, auch das Caesars ist besonders hübsch gestaltet, hier der Eingang zu den Shops.
Das Treasure Island, Las Vegas, NVZoom
Das externer Link:Treasure Island hat immernoch die Piratenshow, aber leider sehr verwässert. Ich hab's mal wieder nicht lassen können und habe auf eine der Vorstellungen gewartet. Im nächsten Bild herrscht noch Ruhe, keine Sirene weit und breit.
Piratenshow vor dem Treasure Island, Las Vegas, NVZoom
An den technischen Möglichkeiten hat sich nicht geändert. Das eine Schiff kann sich bewegen, schießen und am Schluß untergehen, das andere kann zerschossen werden und brennen. Sonst wurde die Geschichte mit nackter Haut (= Sirenen) und Tanz (= Lärm) verwässert. Die Piraten und die braven Soldaten von früher sind weg. Im Bild sehen wir, wie das Schiff der Sirenen von den Kugeln der anderen (Piraten, Wikinger, ... was eigentlich?) getroffen wird.
Piratenshow vor dem Treasure Island, Las Vegas, NVZoom
Hier schlagen die Sirenen mit einem Kampflied zurück und das Schiff beginnt sich selbst aufzulösen (früher waren da einmal Gegenschüsse).
Zion NP, UTZoom
Am nächsten Tag war Las Vegas schnell verlassen und der Weg in Richtung Zion NP war nicht schwer zu finden. Kaum waren die Berge in der Nähe, schon zeigten sich die (angesagten Wolken). Die Wettervorhersage war aber etwas unpräzise, denn 'partly cloudy' ist im allgemeinen eine Ansammlung von Schäfchenwolken. Hier zogen aber so richtig echte (nasse) Wolken rum. Das folgende Bild hat daher auch etwas mehr Schatten als mir lieb war (und ich hatte noch Glück, denn die nassen Wolken waren im nächsten Tal).
Blick ins Tal, Zion NP, UTZoom
Im Zion NP windet man sich (wenn man aus dem Süden kommt) das Tal einen Berg hinauf (den Canyon mit dem Shuttle habe ich aus Zeitmangel ausgelassen - ich war da schon mehrmals). Recht weit obenn, hat man dann diesen Ausblick (sicher erhebend, wenn man das mit dem Fahrrad gekurbel hat).
Bergstraße Richtung Tunnel, Zion NP, UTZoom
Mein Wetterglück manifestierte sich dann am oberen Ende des Tales: Die Wolken zogen wo anders hin und ich bekam den 'sunny part'. Rechts in der Wand sieht mann die Gucklöcher des Tunnels, der auf die andere Talseite führt. Busse und ähnliche hohe Fahrzeuge müssen da warten, da sie nur in der Fahrbahnmitte fahren können und der Tunnel entsprechend gesperrt werden muß. Wie gut, daß ich mir kein RV leisten kann.
Tunnelausgang, Zion NP, UTZoom
Und schon bin ich auf der anderen Seite. Der Tunnel ist wirklich nicht groß, zudem völlig unbeleuchtet und gewunden.
Felswand, Zion NP, UTZoom
Neben dem netten Tal und dem Canyon mit den Shuttlebussen gibt es auf der anderen Seite noch sehr seltsame Felsen zu sehen. Seltsam abgeschliffen wie im folgenden Bild zum Beispiel.
Felswand, Zion NP, UTZoom
Die Felsen sind die wirklichen Stars dieses NPs. Wie häufig in Utah.
Felkswand, Zion NP, UTZoom
Die Straßen m Zion NP sind traditionell rot. Drum haben sie auch bei der kürzlichen Renovierung wieder rote Straßen gebaut. Macht sich nett zu den roten Felsen.
Felswand, Zion NP, UTZoom
Die Entwicklung macht auch hier nicht halt. Häufig sieht man Arches im Frühstadium.
Felsen, Zion NP, UTZoom
Einer der bekanntesten Felsen im Park, den es auf unzähligen Bilder zu sehen gibt.
Campingplatz in Penguitch, UTZoom
Den Abend habe ich auf diesem Campingplatz verbracht. Dort wird es nicht ganz so kalt wie bei dem etwas südlich gelegenen und die Aussicht ist ebenfalls nicht schlecht.
Felsen im Red Canyon SP, UTZoom
Wie immer kommt man vor dem Bryce NP durch den Red Rock SP. Nach einem kurzen Halt beim Visitor Center (und dem obligatorischen Kauf von Kalendern) kommt man zu dieser Aussicht. Ach ja, die Felsen sind wirklich so rot (und auch die nachfolgenden), da braucht man keine Farbfilter.
Felsen im Red Canyon SP, UTZoom
Man könnte glauben schon in Bryce zu sein, aber hier gibt es mehr Bäume und die Formationen sind nicht ganz so hoch.
Tunnel im Red Canyon SP, UTZoom
Das Tunnel scheint nur für Touristen gemacht zu sein, denn wozu soll es sonst gut sein? Hübsch ist es halt.
The Bridge, Bryce NP, UTZoom
Beim Eingang vom Bryce NP waren wieder ein paar Wolken, aber am Scenic Drive waren sie bald wieder verschwunden. Im Prinzip gibt es nicht viel Neues; man fährt von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt und wundert sich, was die Natur nicht alles erschaffen kann. Im folgenden die Natural Bridge.
Thors Hammer, Bryce NP, UTZoom
Oder Thor's Hammer.
Steinmännchen, Bryce NP, UTZoom
Manche stellen sich auch einfach Mänchen vor. So wie diesen Trutzkopf.
Blick auf das Cliff, Bryce NP, UTZoom
Bryce besteht aus einer sehr langen Klippe, wo die wunderschönen roten und weißen Felsen ausgewaschen wurden. Hier ein Blick entlang der Klippe.
Wegelagerer, Bryce NP, UTZoom
Ich dachte schon, man hätte diese Schauspieler und Wegelagerer vertrieben. Aber nein, an einem Aussichtspunkt sind sie noch fröhlich zu Gange. Für Futter werden verschiedene Posen zur Schau gestellt, die auch mit Gesang untermalt werden. Raben eben...
Felssäulen, Bryce NP, UTZoom
Man ist von den Felsen fast umgeben. Wer viel Zeit (und etwas Kondition hat), kan auch ins Tal runterwandern und wirklich inmitten der Felsen stehen. Ich hatte bei meinem Besuch leider nicht so viel Zeit; drum hier nur ein weiteres Bild von oben.
Das Amphitheater, Bryce NP, UTZoom
Egal aus welchem Blickwinkel, Bryce sieht immer gut aus.
Das Amphitheater, Bryce NP, UTZoom
Den Blick ins große Amphitheater sollte man sich für den Schluß aufheben. Einfach unübertroffen.
Felswand auf dem Weg vom Bryce NP in den Capitol Reef NPZoom
Weiter ging es auf dem Scenic Byway zum Capitol Reef NP. Zunächst kommt man an ähnlichen Formationen wie in Bryce vorbei.
Sehr einsame Straße vom Bryce NP in den Capitol Reef NPZoom
Dann wird die Straße gebirgig. Man sollte schon mit genügend Zeit für die Strecke rechnen, denn man kommt auf 9600ft (knapp 3000m) Höhe und windet sich gar sehr. Nur manchmal kommt die USA-Bauweise zum Tragen: Schnurgerade rauf/runter.
Die STraße zwängt sich durch ein Flußbett vom Bryce NP in den Capitol Reef NPZoom
Die Straße führt einmal über einen Gipfel, dann entlang eines Kamms (ein paar Hundert Meter links und rechts der Straße auf direktem Wege nach unten) und entlang von Flüssen in Canyons, wie hier.
Rundumsicht kurz vor dem Capitol Reef NPZoom
Irgendwo im Nichts, kurz vor dem Ziel hat man diese hübsche Rundumsicht.
Der Capitol Reef NPZoom
Nach langer Fahrt ist dann der Capitol Reef NP das Ziel.
Felswand im Capitol Reef NP, UTZoom
Bei Abendlicht wirkt alles noch einmal so schön.
Felswand im Capitol Reef NP, UTZoom
Man kann kaum glauben, daß es nicht eine von Menschenhand gemacht Kulisse ist.
Felsen im Capitol Reef NP, UTZoom
Hier eine Formation, die Castle genannt wird.
Rehbock beim Campingplatz im Capitol Reef NP, UTZoom
Die blöde Überraschung kam dann am Campingplatz. Capitol Reef hat nur einen Campingplatz und den kann man nicht vorbestellen: first-come-first-serve. Und ich kam nicht first, ich kamm garnicht mehr dran. Obwohl z.B. die Zeltwiese so groß wie ein Fußballfeld ist, dürfen dort nur 4 Zelte stehen. So sagt es das Gesetz. Daher haben sich dort 4 Zelte verirrt, ich durfte aber nicht auf den Campingplatz. Ich wurde auf ein public land in 10mi Entfernung verwiesen, mehr wäre da nicht. Ich könnte aber in der Früh des nächsten Tages kommen, da wären wohl wieder ein/zwei Plätze frei (nur da brauchte ich keinen mehr).
Am Weg zur Hauptstraße kam eine kleine Herde an Rehen den Berg herunter. Sehr hübsch im Abendlicht.
Mein wildes Lager auf Public Land kurz außerhalb des Capitol Reef NPs, UTZoom
Am Public Land standen schon zwei RV, die auch nicht auf den Ca,mpingplatz durften. Ich habe mich weiter rauf auf den Hügel gewagt (die 'Straße' zeige ich nicht der Autovermietung), denn dort waren die einzigen halbwegs ebenen Flächen. Und so kam ich zu einem Gratisplatz im Nix. Sehr idyllisch, aber kein Wasser und kein Klo...
Sonnenuntergang bei meinem wilden Lager, Capitol Reef NP, UTZoom
So einen hübschen und einsamen Sonnenuntergang hat nicht jeder.
Felswand im Capitol Reef NP, UTZoom
DieNacht war ruhig. Niemand in der Umgebung von mindestens 500yds (Entfernungen natürlich nur in kranken Maßen). So ruhig könnte es öfter sein. Mangels einner Sitzgelegenheit sind wir ohne Frühstück zum Campigplatz des NPs zurückgefahren. Nicht weil ich doch noch einen Platz reservieren wollte, sondern weil gegenüber ein netter Picknickplatz ist. Hier ein Bild auf dem Weg dorthin.
Stichstraße zu den Canyons des Capitol Reef NPs, UTZoom
Nach dem Frühstück ging es auf den Scenic Drive. Das ist das einizige Stück des Parks, der Eintritt kostet. Da ich aber letztes Jahr den neuen und viel teureren Jahrespaß gekauft habe, ist mir dieses Jahr der Preis der NPs egal (der nun bei $25 pro größerem Park liegt!). Gleich nach der ersten Steigung hat man diesen genialen Blick zurück:
Canyon im Capitol Reef NP, UTZoom
Am Ende des asphaltierten Drives gehen 2 Dirt-Roads weiter. Trotz flachfliegendem Mietauto bin ich in den Canyon gefahren, denn die Dame im Visitor Center hat diesen Weg sehr gelobt. Und tatsächlich, den Weg auszulassen wäre fast schon sündhaft.
Felswand im Canyon des Capitol Reef NP, UTZoom
Man fährt einen sehr engen Canyon entlang und kommt sich sehr oft wie im Sik in Petra vor. Nur geht man nicht zu Fuß sondern fährt mit dem Auto.
Der goldene Thron, Capitol Reef NP, UTZoom
Was für ein hübscher Name für einen Felsen: Der goldene Tron. Klingt ja besser als Klo. :)
Felswand im Capitol Reef NP, UTZoom
Wieder auf dem asphaltierten Teil noch ein schneller Blick auf die Felswand, bevor es auf der Hauptstraße nach Nordosten weiter ging.
Alter Bauernhof im Capitol Reef NP, UTZoom
Ein alter Bauernhoif kann auch heute noch besichtigt werden. Heute kann man bäuerliche Produkte in dem darin befindlichen Shop kaufen.
Felszeichnungen im Capitol Reef NP, UTZoom
Auf der Hauptstraße gibt es noch ein paar Halts. Einer davon zeigt alte Steinritzereien - Petroglyphs - wie diese hier.
Überblick über das Colorado NM, COZoom
Nach der Fahrt über den Highway zur I70 und dann auf der I70 bis nach Grand Junction, haben wir noch einen Abstecher ins Colorado NM gemacht (ja, schon wieder ein neuer Bundesstaat). Das NM besteht aus einer Bergseite, die als Klippe schroff abbricht. Die Auffahrt geht extrem steil in Serpentienen und Tunnels hinauf. Die Aussicht lohnt sich aber auf jeden Fall.
Überblick über das Colorado NM, COZoom
Warum Bäume gerade da wachsen und sonst nichts, wird mir auf Ewig ein Rätsel bleiben.
Überblick über das Colorado NM, COZoom
Manche Wände sind schon unterbrochen und so kommt es zu allein stehenden Säulen.
Straße hinunter ins Tal, Colorado NM, COZoom
Die Abfahrt ins Tal ist wieder genauso spektakulär wie die Auffahrt, Serpentinen und Tunnels.
See am Frostberg, bei Delta, COZoom
Von Grand Junction ging es zunächst auf dem Highway nach Delta. Von nun an ging es steil bergauf und die Temperatur sank wie vorhergesehen (der Gipfel liegt über 3000m hoch) ins Bodenlose. Oben fährt man auf einem Plateau, wo im Winter Langlauf und Skidoofahren sehr in sein dürften (zumindest finden sich genug Hinweisschilder). Jetzt hatte es noch über 0°C (zu Mittag).
gelbe Bäume am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
Bald zeigten sich die ersten gelben Bäume.
See am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
Es war hübsch anzusehen, wie der kleine Bach einen See bildet.
Blick auf die Hänge des 'Frostbergs', bei Delta, COZoom
Auf der anderen Seite waren dieses Jahr noch nicht ganz so viele gelbe Bäume zu sehen wie vor zwei Jahren; das Wetter war scheinbar doch wärmer. Ein See mit ein paar gelben Bäumen war aber zu finden.
gelbe Bäume am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
An der Straße fanden sich die bunten Bäume ziemlich häufig. Daher waren viele Stops notwendig, um diese hübschen Fotos einzufangen.
See mit gelben Bäumen am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
Der See des Grauens. Genau hier (genauer am Campingplatz links vom See) haben wir uns vor zwei Jahren alles abgefroren.
See mit gelben Bäumen am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
So friedlich und schön liegt er da. Kaum zu vermuten wie unglaublich kalt es dort werden kann (wenig überraschend finden sich dort genug gelbe Bäume):
gelbe Blätter, am 'Frostberg', bei Delta, COZoom
Auch aus der Nähe sehen die gelben Blätter gut aus.
Rastplatz an der I70, COZoom
Der Byway endet direkt an der I70, wo wir weiter Richtung Osten gedüst sind. Da wir die guten 200mi eigentlich bald geschafft haben wollten, haben wir eine Pause auf einem mit 'Parking' gekennzeichneten Platz gemacht. Wir waren nicht schlecht überrascht, daß die Interstate in einem Tunnel verschwand und wir dem Fluß folgten. Parking? Und wie ging es weiter? Des Rätsels Lösung ist einfach: Sie haben den alten Highway einfach zu einer Einbahn gemacht und als Parkgebiet deklariert. So konnte man entlang des Flusses überall parken, während die Interstate die Abkürzung durch den Tunnel nimmt. Hier ein Blick auf die doch idyllische Landschaft.
Bergautobahn, I70, COZoom
Das mit den schnellen 200mi war natürlich wieder nix. Die Interstate windet sich nämlich bis Denver wie eine Hochgebirgsstraße. Zunächst geht es entlang eines Canyons, der wirklich schön ist. Wenn es keine Interstate wäre, es wäre ein Scenic Byway. Nur sollte man nicht an den Bericht denken, daß fast alle Brücken der US-Interstates baufällig sind, denn man fährt fast nur auf Brücken...
Autobahn in der Schlucht, I70, COZoom
Die Einschnitte sind tief und manchmal paßt kaum die Interstate hinein. Leider darf man in den kurvigen Teilen nur 55mi (offiziell halt) fahren, man traut den Leuten offensichtlich nicht viel zu.
Autoibahn in ungeahnten Höhen, I70 vor Denver, COZoom
Dann geht es in die Höhe. Keine Ahnung wie hoch (da haben sie plötzlich auf die Höhenangaben 'vergessen') aber 3000m werden es wohl schon gewesen sein. Mit einer Interstate! Vail, Beaver Creek und Co lagen an der Interstate. Die Steigungen waren für eine Autobahn auch nicht schlecht (>6% über viele Meilen).
Kranich, Denver Zoo, Denver, COZoom
Am nächsten Tag ging es in den externer Link:Denver Zoo. Der war natürlich größer als erwartet, sodaß wir den ganzen Tag dort verbracht haben. Der Kranich war einer meiner ersten 'Abschußopfer'.
Gepard, Denver Zoo, Denver, COZoom
Der Gepard zeigte an dem Tag nichts von seiner bekannten Schnelligkeit.
Affe, Denver Zoo, Denver, COZoom
Der Denver Zoo ist auch schon älter. Daher finden sich einige alte Gehege, die nicht so schön groß und modern sind. Aber im Prinzip, haben sie alles neu gebaut und kaum ein Tier muß mit einem alten Gefängnis leben. Dieser Affe haust auf einer Affeninsel mit Bäumen und viel Platz.
Affe, Denver Zoo, Denver, COZoom
Dieser Affe hat ein Gehege, aber es ist echt groß, mit Bäumen zum Klettern versehen und scheint für die Gruppe sehr nett zu sein.
seltsames Rüsseltier, Denver Zoo, Denver, COZoom
Der 'Giant Elephant Shrew' vom nächsten Bild sieht ein wenig seltsam aus: Rattenschwanz, dünne Beine die aussehen, als ob sie seinen Körper nicht tragen könnten, und eine gigantische rüsselförmige Nase. Der deutsche Name ist daher auch nachvollziehbar: externer Link:Rüsselspringer.
Schneefuchs, Denver Zoo, Denver, COZoom
Wieder etwas Neues für mich: Schneefüchse. Noch nicht ganz weiß (eher grau), aber der Winter kommt ja erst.
Mangusten, Denver Zoo, Denver, COZoom
Ich mag Erdmännchen, also mag ich auch Mangusten.
gähnender Löwe, Denver Zoo, Denver, COZoom
Die Löwen waren faul (wie es sich für anständige Löwen gehört), lächeln aber sichtlich gerne, wenn sie fotographiert werden.
Hörnchen, Denver Zoo, Denver, COZoom
Natürlich gibt es auch Tiere, die sich des Fressens wegen freiwillig dort angesiedelt haben. Auch dieses seltsame Was-weiß-ich-für-ein-Hörnchen bettelt dort ungezwungen Leute an.
Blume, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Der botanische Garten in Denver ist - wie fast jeder botanische Garten - in verschiedene Einzelgärten gegliedert. Die Grenzen sind aber nicht streng gezogen, sondern sehr verlaufend. Beginnen wir mit dieser einsamen Blume.
Glashaus, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Das Glashaus ist architektonisch anders und hat auch innen viel zu bieten. Gleich nach dem Eingang wird man vom Grünzeugs gefressen:
Glashaus, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Z.B. auch einen Orchideengarten (in dem man gleich geduscht wird).
Pfeilgiftfrosch, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
In einer dunklen Ecke steht auch ein Terrarium mit Pfeilgiftfröschen, so wie dieser hier.
Biene mit Blumen, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Draußen war extrem viel in voller Blüte. Ich kann mir nicht annähernd vorstelleen, wie das im Frühjahr aussehen mag, wenn jetzt im Herbst schon fast alles blüht. Die Bienen schossen herum, als hätten sie noch vor kurzem im Winterschlaf gelegen; überall summte und brummte es zwischen den Blumen.
Blumen, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Blumen, einmal einzeln, dann wieder in ganzen Rabatten.
'böse' Blumen, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Ich habe es ja nicht so sehr mit Gras und Bambus wenn es blüht (blöde Allergie), aber das Aussehen der Fächer ist schon genial.
Rose, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Blumen über all und soviele hübsche Namen, die ich mir nicht gemerkt habe.
Formal Garden, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
In den formal Gardens haben sie Statuen und viiiiiel Wasser.
Wasserrose, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Auch Teiche mit Wasserrosen dürfen nicht fehlen.
See, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Überall finden sich Sessel oder Bänke, die zum ruhigen Verweilen einladen. Nur selten lugt ein Haus über das Grünzeugs, obwohl man ziemlich im Stadtzentrum ist. Der Garten wirbt nun mit gratis WLAN im ganzen Bereich. So kann man - sagt zumindest die Werbung - Arbeit mit angenehmer Gartenruhe verbinden.
Hochzeitsgarten, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Klar sind auch Hochzeiten in dem Garten beliebt. Ich habe dort auch eine gesehen und mußte eine ganze Weile warten, bis das Foto ohne Partygast zu machen war.
Blumen, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Es ist dort ziemlich schwer ein Foto zu machen, auf dem nur eine Blume zu sehen ist. Fast immer schleicht sich im Hintergrund eine andere ein; so wie hier.
Libelle, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Libellen sind natürlich vom Wasser und den vielen Pflanzen begeistert. Das im Herbst Paarungszeit der Libellen ist, habe ich auch erst in dem Garten gesehen. Diese Libelle wartet wohl noch auf den oder die richtige.
Blumenmeer, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
An manchen Stellen ist die grelle Vielfalt der Blumen schon fast aufdringlich. Ich mag's gerne so.
Glashaus, Denver Botanical Garden, Denver, COZoom
Zum Abschluß noch ein kleiner Abstecher ins Glashaus mit der seltsamen Bauform.
Campingplatz im Nichts, KSZoom
Nach Denver kommt man ins zentrale USA und da ist nicht viel los. Selbst die Campingplätze sind dort einsam.
Häuser am Santa Fe Trail, KSZoom
Zur Zerstreuung der langen faden Strecke sollte es in eine Prärie gehen. Der Weg dorthin ist Teil des alten Santa Fe Trails und kann daher auch mit historischen Häusern aufwarten. Im Bild braucht man sich nur die Autos wegdenken und an deren Stelle Pferde setzen. Und schon ist man im wilden Westen:
Bank am Santa Fe Trail, KSZoom
Die Bank macht noch einen soliden Eindruck. Und welche US Bank kann das derzeit noch von sich behaupten? :)
Wohnzimmer des Herrenhauses im Tallgrass NPS, KSZoom
Das Wohnzimmer zum Beispiel.
Ackergeräte im m Tallgrass NPS, KSZoom
n der Scheune (wenig erstaunlich viel größer als das Herrenhaus) sind historische Geräte der Ranch ausgestellt.
Das alte Herrenhaus im Tallgrass NPS, KSZoom
Das Tallgrass NPS ist im Prinzip eine alte Ranch. 17 Quadradtmeilen groß, also praktisch so weit das Auge blicken kann. Laut Angaben des Führers eine nach heutigen Maßstäben mittelgroße Ranch. Das alte Herrenhaus ist noch gut erhalten und kann heute innen besichtigt werden.
Viel Gras im Tallgrass NPS, KSZoom
Das bisherige würde nun nicht ganz den namen Tallgrass Prarie NPS erklären. Nun, der Hauptteil dieses Preserves ist eine Busfahrt in die Prarie (auf unwegsamen Wegen). Wie der Führer erläutert unterscheidet man die Prarie in Tallgrass, Midgrass und Shortgrass. Man kann sich vorstellen wo der Unterschied liegt. Der Ursprung des Unterschiedes ist schlicht und einfach Wasser. Mehr Wasser bringt höheres Gras. Und das Preserve hat eben ziemlich hohes Gras.
Das Gras der dortigen Gegend ist besonders nahrhaft. Die Kälber werden im Mai auf die Prärie gebracht und bleiben 100 Tage dort. Pro Tag legen sie ca. 2.5lb zu. Das bedeutet, das ein vollgerammelter LKW 80 Kälber bringen kann und 50 große Kälber wegbringen kann. Die legen also ganz schön zu. Danach werden sie übrigens noch einmal 100 Tage mit Heu und Mais gefüttert und dann werden sie -äh - geerntet.
Die Prärie hat viel Gras aber im Prinzip keine Bäume. Im folgenden Bild sehen wir etwas Baumähnliches, das ist aber angeblich kein Baum, sondern nur ein großes Unkraut:
künstlicher See im Tallgrass NPS, KSZoom
Damit die Kühe was zum Trinken haben, werden überall künstliche Seen aufgestaut. Sonst wäre die Prärie doch eher trocken.
Gras im im Tallgrass NPS, KSZoom
In diesem Bild sehen wir gleich die beiden wichtigsten Vertreter: das gelbe Zeug ist das yellow broom weed (weil man tatsächlich beesen draus machen kann) und das lange gefederte ist Indian Grass. Wenn man die Kühe zu lange weiden läßt, verschwindet das gelbe Zeugs und es dauert lange, bis sich die Prarie wieder erholt. Das Überweiden kann schnell passieren, denn Kühe weiden gerne gegen den Wind, um die lästigen Fliegen nicht im Gesicht zu haben. Da der Wind aber sehr stetig von der gleichen Seite bläst, rennen die Kühe immer in die gleiche Richtung bis zu einem Zaun, der sie aufhält. Und dort wird alles gefressen was da ist...
Oder ein weiteres Beispiel: Sie haben vor 30 Jahren versucht die Kühe auch über den Winter dort zu behalten. Drum haben sie ein Jahr lang Futter für die Kühe an eine Stelle geworfen. Dadurch ist das Gras dort abgestorben. Noch heute ist die Stelle kahl. Man schätzt, es wird noch 200-300 Jahre dauern, bis dort nichts mehr von der kahlen Stelle zu sehen ist.
Viel Gras im Tallgrass NPS, KSZoom
Auf einem kleinen Hügel sieht man nichts als Gras. So war es früher in großen teilen von Kansas, nur ca. 3% der Prärie sind erhalten.
Spinne, Kansas City, KSZoom
Am Abend hat man auf einem Campingplatz auch noch einiges zu sehen. In vielen Fällen Spinnen. So wie dieses Exemplar.
Gottesanbeterin mit Beute, Kansas City, KSZoom
Neu für mich war diese Gottesanbeterin. Sie hat in aller Ruhe auf meinem Teller gejagt und der Erfolg hat ihr Recht gegeben.
Eingang in die Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Gleich von der Interstate sieht man das imposante Gebäude. Nach eigenen Angaben, haben sie in St. Louis die weltgrößte Brauerei. Zugegeben, groß ist sie. Hier der Eingang für die Tour(isten).
Clydesdales, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Drinnen ist alles sehr nett hergerichtet. Wie ich gerade nach dem Tourstartpunkt suche, sehe ich weiter hinten in der Halle eine Menschenmenge und ein typ quasselt wild rum. Somit war die Tour gefunden und ich habe mir noch die einleitenden Worte gespart. Gut so.
Der erste Weg führte zu den berühmten Clydesdales Pferden. Die sind mächtig groß. Angeblich können sie das doppelte Eigengewicht ziehen (und die sind nicht leicht, darauf wette ich):
Festwagen, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Im Stall sieht man noch ein paar Pferde, Geschirr, einer der berühmten Dalmatiner hat einen Kurzauftritt und natürlich einige Festwagen.
Riesentanks, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Dann rennt man in ein anderes Gebäude, wo man die Holzschnipseltanks (dazu später mehr) sehen kann. Einer der Tanks faßt 3600 Barrels (422452 Liter!!!) und sie haben über 30 der Tanks. Das ist genug Bier für ein 'kleines Fest'.
Erklärung des Brauvorganges, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Natürlich darf die Erklärung des Brauvorganges nicht fehlen. Ich denke mal, dem Deutschen Reinheitsgebot kommen wir da nicht ganz nahe. Zunächst verwenden sie außer Malz auch noch Reis (in manchen anderen Sorten Mais). Das ist billiger und bringt auch den Zucker für die Gärung (und natürlich den viel besseren Geschmack). Der weitere Prozess klingt nicht mehr ganz so schlimm (aber so genau sagen sie es auch nicht), bis zur 3 wöchigen Lagerung mit Holzschnippsel in den Riesenfässern (siehe vorhin). Das bringt Farbe und Geschmack.
Altes Gebäude, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Die Brauerei ist auch stolz darauf, immer noch die alten Originalgebäude zu haben (zumindest auch noch). Daher sieht man auf der Tour 3 Gebäude, die den National Landmark Status erreicht haben. Hier eines davon.
Flaschenabfüllanlage, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Man darf dann noch kurz in die Abfüllanlage gucken, die angeblich mehr als 1 Milliarde gekostet hat. Hier rascheln die Flaschen flott durch:
Brauerei von außen, Anheuser Busch Brauerei, St. Louis, MOZoom
Zum Abschied noch ein schneller Blick auf das Gebäude und schon ging es auf der Interstate in Richtung Campingplatz.
Blumenmeer im Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Am nächsten Tag war der externer Link:Missouri Botanical Garden dran. Jetzt könnte man denken, schon wieder ein botanischer Garten, aber nein, dieser Garten ist völlig anders als der letzte. Insgesamt hat weniger geblüht, er ist aber penibel gepflegt und anders aufgebaut.
Die Eröffnung geht dieses mal an lila Blumen (wie immer ohne Namen) :
Kunstwerk mit alktem Glashaus im Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Der Garten hat eine recht lange Geschichte. Zunächst wieder der Spleen eines Reichen, dann öffentlich. Mitte des 19 Jhdts wurde der erste Teil öffentlich zugänglich gemacht. Dieses Gewächshaus war schon dabei. Die dralle Maid im Vordergrund nicht. Im ganzen Garten sind Kunstwerke von externer Link:Niki de Saint Phalle (eine Frau) verteilt. Ob die Kunstwerke schön sind, lasse ich den Betrachter lieber selbst entscheiden, bunt sind sie auf jeden Fall.
Blumenmeer im Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Insgesamt gibt es zwei Rosengärten, einen neuen (wo diese Rose steht) und einen Viktorianischen.
Blumen mit Kunstwerk im Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Der neue Rosengarten ist umzäunt und mit künstlerischen Toren (Hintergrund) versehen.
Elefantenohren, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Elefantenohren sehen auch im Schatten nett aus.
Riesenbiene, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Bemerkenswert sind die Bienen. Wo es blüht sind auch die Bienen nicht fern. Zum Glück hat mich keine von diesen Bienen gestochen, denn der Körper ist zwischen 3 und 4cm lang!
Blume, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Trotz des Herbstes blüht noch recht viel in dem Garten. So auch diese Blume.
ALtes Glashaus, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Selbst in Glashäusern kann man noch hübsche Dinge hinstellen, die keine Blumen sind.
Lungenfisch, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Auch ein paar Tiere haben hier ihr Zuhause.
Glashaus, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Das große Gewächshaus heißt dort Climatron. Es war das erste geodätische Gewächshaus der Welt und wurde in den 60er Jahren fertiggestellt. Heute kann man sehr viele tropische Pflanzen (auch Nutzpflanzen wie Pfeffer, Guave, ...) sehen. Auch Vögel sind dort heimisch.
Kunst im Glashaus, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Und natürlich Kunst. Darauf darf man nie vergessen.
Taube im Glashaus, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Zum Glück gibt es dort aber auch normale Vögel.
Springbrunnen, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Auch Springbrunnen dürfen in einem botansichen Garten nicht fehlen.
Japanischer Garten, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Viele andere Bereiche kann ich garnicht hier vorstellen, zu viele Bilder gäbe es zu zeigen. Daher überspringe ich einmal den Chinesischen Garten und das Zentrum für Heimgärtnerei. Und schon sind wir in einem der größten Japanischen Gärten der USA.
Japanischer Garten, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Natürlich mit Kiesbeeten...
Bonsai, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
... und Bonsais.
Formal Garden, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Der Viktorianische Garten hat auch eine Buschfläche, wie man sie von den europäischen Schloßgärten kennt.
Formal Garden, Missouri Botanical Garden, St. Louis, MOZoom
Klar gibt es auch formal gardens mit Statuen.
Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
m Nachmittag ging es zum Gateway Arch, einem National Monument. Man darf das Ding nur dann betreten, wenn man alles und sich selbst scannen läßt. Das Ding ist 193m hoch und überragt damit so ziemlich alles.
Blick vom Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Nach einer spannenden Auffahrt in einem seltsamen schräg fahrenden Aufzug ist die Aussicht auf die Stadt genial, selbst bei Gegenlicht am Nachmittag.
Blick vom Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Auf der Flußseite sieht man seinen eigenen Schatten. Das schwimmende Ding im Schatten ist eine Hubschrauberplattform, wo man Rundflüge buchen kann (ich will garnicht wissen, was das kostet).
Zugang zum Lift des Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Selbst der Zugang zum Lift ist ein Abenteuer.
Aussichtsraum im Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Ach ja, so sieht der Aussichtsraum aus. Für so einen großen Bogen eigentlich winzig.
Transportkapsel des Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
So sieht ein Teil des Aufzuges aus. Man steigt zu Fünft in so eine Waschtrommel. Mehrere Waschtrommeln sind zu einem Zug zusammengestellt und rattern erst waagreecht und bald senkrecht dahin. Die Waschtrommel wird dabei immer so gedreht, daß man halbwegs gerade drinnen sitzt. Sehr anders.
Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Auch von der Seite ist der Bogen gigantisch.
Historische Brücke neben dem Gateway Arch NM, St. Louis, MOZoom
Diese Brücke ist der Startpunkt des ganzen Monuments. St. Louis war eine starke Wirtschaftsstadt, weil die Schiffe den Fluß rauf kamen und hier ihre Ware verteilt wurde. Dann kam die Eisenbahn und die Schiffe wurden unwichtig. Der Umschlagplatz hat sich damit nach Chicago verlegt, St. Louis hatte keine Brücke. Drum wurde so schnell wie möglich eine Brücke gebaut und das kam dabei raus. Die Brücke war damals eine Weltsensation, steht aber immerhin noch heute. Damit war St. Louis wieder das Tor zum Westen.
Einsamer Campingplatz, Prizer Point, KYZoom
In St. Louis erfuhr ich mehr durch einen Zufall als durch Wissen, daß das Wetter nicht nur weniger gut, sondern extrem scheußlich wird. Ich mußte daher innerhalb von kürzester Zeit überlegen, ob es überhaupt SInn machen würde weiter in den Osten zu fahren. Der Entschluß viel dagegen, sodaß es sofort in den Süden ging. Ab in's Ungewisse. Der günstige Campingplatz weitab der Interstate war ruhig. Und wie!
See beim Campingplatz, Prizer Point, KYZoom
Die Aussicht auf den See war einmal etwas anderes.
Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Das vorläufige Ende brachte mich exakt eine Woche früher als geplant nach Atlanta. Genauer gesagt zum Stoine Mountain, wo die wöchentliche Lasershow stattfand. Ich bin auch Lasershowwiese gepilgert und war sichtlich nicht der erste. Ganze Familien pichnickten dort schon
Lasershow am Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Nach langem Warten auf die Dunkelheit (ca. eine Stunde vor Beginn hat man Livemusik und die Standl sperren auf) ging das Spektakel los. Natürlich mit Werbung, als Kombination Projektion und Laser:
Feuerwerk beim Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Die Laseranimationen sind nett gemacht, aber nicht besonders energiereich. Es ist daher kein Wunder, daß sie auf absolute Dunkelheit warten. Leider sind diese Bilder aber ganz schlecht photographierbar, denn schnelle Bewegungen recht dunkler Bilder wollen nicht so sehr. Aber egal, hier der erste Höhepunkt mit Feuerwerk.
Lasershow am Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Der kleine See vor dem Berg darf auch mitspielen: Mit Feuer!
Lasershow am Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Inhaltlich ist das ganze sehr gemischt. Auf dem folgenden Bild sehen wir gerade wie die Relieffiguren munter werden und herumreiten. Da wird das Thema Bürgerkrieg angerissen und natürlich sehr positiv dargestellt (man hat sich doch eh lieb). Im Prinzip folgt immer auf einem patriotischen Teil ein lustiger. Also zunächst wird Georgia und Alabama (die müssen sich wohl mögen) mit ihren Highlights gezeigt, dannn kommen Comic-Figuren. Dann der Bürgerkrieg, Synthimusic, Ehrung der Helden (Feuerwehr, Soldaten, Krankenschwestern, ...), Darstellung bekannter Songs und so weiter. Nett war die Verulkung von bekannten Filmen: Alles mit Kühen dargestellt. Z.B. Indiana cattle, Gone with the herd, Cow Wars, Cow Musical, ...
Feuerwerk vor dem Stone Mountain, Atlanta, GAZoom
Am Schluß spielen sie beinhart die Hymne und jede Menge Menschen ist aufgestanden, mit Hand am Herzen. Dafür gibt es ein nettes Endfeuerwerk:
Downtown, Atlanta, GAZoom
Der nächste Tag war ein Sonntag, was für einen Besuch in der Stadt wichtig ist. Leider kann man praktisch nirgends in einer US-Stadt gratis parken. Das ist auch in Atlanta nicht anders, aber hier kommt der Sonntag ins Spiel. Das Georgia Aquarium bietet die Möglichkeit das Parkticket online zu kaufen und so einen Dollar zu sparen. Nicht an einem Sonntag, denn da sind alle Parkhäuser praktisch leer und man kann um $5 den ganzen Tag parken (also der halbe Preis vom online-Ticket); schön blöd, wenn man da ein online-Ticket hätte. Auch die Fahrt ins Zentrum ist an einem Sonntag geradezu gemütlich.
So kam ich recht früh in den Bezirk, wo die Olympischen Spiele in Atlanta ihr Zentrum hatten. Heute stehen dort praktisch alle wichtigen Gebäude (wie CNN, Banken, ...).
New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Mein Fußweg führte mich von der Garage zunächst an der New Coca Cola World vorbei (man beachte, am ganzen Gebäude ist nichts Rotes!).
Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Gleich nebenan kommt das Georgia Aquarium in Sicht.
Fischschwarm im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Beim Eingang geht man durch einen Torbogen, der nur so von Fischen wimmelt.
Bereichseingang im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Das Aquarium hat eine zentrale Halle, wo die verschiedenen Lebensräume mit so einem Bereichseingang betreten werden können.
Fisch im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Dieser Fisch schimmt sonst in Flüssen.
Fische im Fluß des Georgia Aquariums, Atlanta, GAZoom
Den künstlichen Fluß des Aquariums kann man von unten sehen.
Alligatoren im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Es gibt einen Bereich für Georgia (weil warum würde es sonst so heißen), einer für Flüsse, einen für Kaltwasser, Tiefer Ozean und Tropische See. In Georgia findet man natürlich Alligatoren.
Otter im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Nicht nur Fische, sondern auch Otter sind zu sehen.
Belugawale im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
In den Kaltwassern findet man Beluga Wale. Das Männchen war früher in einem Vergnügungspark in Mexiko, fühlte sich dort aber nicht wohl. Daher wurde er gekauft und hat inzwischen schon für Nachwuchs gesorgt.
Fisch im Riesenbecken des Georgia Aquariums, Atlanta, GAZoom
Ich habe bisher noch nichts zum Thema größtes Aquarium der Welt gesagt. Ich werde es aber nicht ganz verschweigen können, ich glaub es nicht. Das Tenessee Aquarium (mit beiden Häusern) ist sicher größer. Alle Bereiche sind im Prinzip klein und nach ähnlichem Schema gestaltet: Einige wenige kleine Aquarien am Eingang und in einem Gang und zum Schluß ein sehr großes, i.a. beachtliches Aquarium. Der Hammer ist das größte Aquarium der Welt (ich meine damit das größte Becken) in den tiefen Ozeanen. Dieser Fisch liegt dort mal nur so rum.
Tunnel im Riesenbecken des Georgia Aquariums, Atlanta, GAZoom
Der Bereich besteht praktisch nur aus dem einen Becken, das man aber aus den verschiedensten Perspektiven aus verschiedenen Löchern sieht. Auch aus so einem Tunnel.
Walhai im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Besondere Attraktion sind 4 externer Link:Walhaie, die sie dorthin geflogen haben (aus Taiwan). Das war btw der größte Transport, den UPS je durchgeführt hat.
Sägefisch im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Das Becken ist so riesig, daß dort jede Menge größerer Brocken rumschwimmen. So auch dieser Sägefisch.
Manta im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Die Mantadame hat eine Spannweite von 9ft. Sie hat sich vor Südafrika in einem Netz verfangen und brauchte einen Aquariumplatz. Es gab nicht viele Aquarien, wo sie hineingepaßt hätte. Drum ist auch sie in dem Riesenbecken gelandet.
Große Galswand im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Die größte Glaswand zum Betrachten des Beckens hat wirklich gigantische Maße: 20m breit, 8m hoch und hat eine Stärke von 0,6m! Das Ding muß auch knappe 24 Millionen Liter Wasser zurückhalten. Hergestellt wurde es in 6 Teilen in Japan und wurde vor Ort zusammengeschweißt und einen Monat bei 85°C ausgehärtet. Das hat schon etwas. Wäre ja zu blöd, wenn die Besucher von einem Walhai erschlagen werden, nur weil das Fenster nicht gehalten hat.
Walhai im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Die 4 Walhaie ziehen majestetisch ihre Kreise. Es sieht nicht so aus, als ob die jemand stoppen könnte.
Seenadeln im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Bei den Seenadeln muß man schon zwei mal hinsehen um zu sehen, daß auch das Fische sind.
Qualle im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Diese Quallen gehören wieder zu den Nicht-Angrabsch-Viechern.
Brandungsbecken im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Beim Brandungsbecken kann man sich quasi mitten in die Brandung versetzen und zusehen wie die Fische damit umgehen.
T-Shirts im Shop des Georgia Aquariums, Atlanta, GAZoom
Insgesamt ist das Aquarium absolut sehenswert. Wenn man aber mit dem Gedanken hingeht, man sieht das größte Aquarium der Welt (und ist somit größer als alles was man gesehen hat), dann ist man enttäuscht. Aber es gibt 3 Angreifbecken (mit Rochen, Haien, Krebsen, ...), einige sehr große Becken und natürlich das Highlight mit dem Megabecken.
Das Aquarium ist aber auch Spitze im Kommerz. Man wird quasi durch die Schleifen zwangsweise an Freßplätzen vorbeigeschafft und so ist es auch kein Wunder, daß man nur und ausschließlich durch den Gift-Shop nach draußen kommt. Die Idee mit dem haarigen Otter als T-Shirt hat aber was.
Alligator im Georgia Aquarium, Atlanta, GAZoom
Zum Abschluß haben wir noch einmal bei den Alligatoren vorbeigeschaut.
Statue des Mr. Pemberton, Downtown, Atlanta, GAZoom
Und nun auf die andere Seite des Pemberton-Place, zum Denkmal des Herrn Pemberton. Der gute Mann ist der Erfinder von Coca Cola, aber reich ist er mal wieder nicht damit geworden. Er hat gerade mal für $50 Sirup verkauft. Dann kam ein Geschäftsmann und hat ihm das Rezept abgekauft (Original: Das Glas Coca Cola schmeckte ihm. Er kaufte aber kein zweites, sondern gleich die ganze Firma).
Ausschank, New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Man betritt die New Coca Cola World durch eine Wartehalle. Nach kurzer Zeit darf man in einen Vorraum, wo man niedergequasselt wird, aber auch nette alte Werbeschilder sieht. Danach geht man in ein Kino und sieht die Maxi-Version (7 Minuten) des bekannten Vending-Machine-Spots. Der ist wirklich genial.
Cola Dosen in der New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Danach kommt man in den freien Bereich, wo man sehr sehr viele alte Werbetafeln, Plakate und ähnliches sieht. Da könnte ich tausende Fotos alleine davon machen und zeigen. Im folgenden Bild ist z.B. auch die Entwicklung der Dosen interessant.
Plakat in der New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Man sieht auch eine vollständige Produktionsline. Recht interessant, aber es sind halt auch nur Maschinen. Nett ist der technische Trick, einen virtuellen Erzähler von Glasscheibe zu Glasscheibe hüpfen zu lassen. Dabei wird eine Scheibe plötzlich milchig und wird dann von hinten als Projektionsfläche benutzt.
Ein weiterer Teil ist den ausländischen Plakaten gewidmed.
Dosenkunst in der New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Auch ein 4D Kino ist nun in dem Komplex integriert. Man erfährt alles (oder genauer eigentlich nix) über die geheime Formel des Coca Colas. Der Film ist sehr nett zu sehen, enttäuscht aber extrem auf der kreativen Seite. Scheint ein 1:1 Abklatsch von Disneys 'Honey, I shrunk the audience'.
Und natürlich beschäftigen sich auch Künstler mit Coca Cola.
Tastingroom, New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
Im Tastingroom kann man dann 64 Sorten von Getränken kosten. Mehrere Säulen aus je einem Kontinent (oder zumindest einem Großraum) bieten Auszüge aus dem Sortiment. Es gibt z.B. in Afrika ein Minzgetränk (wurde von den Besuchern im Geschmack als Mouthwash bezeichnet). Oder Melonen-Fanta.
Grausliche Sorten im Tastingroom, New Coca Cola World, Atlanta, GAZoom
In Nordamerika findet man auch gleich die grauslichsten: Root Beer und als unerreichte Spitze Birken-Bier!!!
Downtown, Atlanta, GAZoom
Die neue Coca Cola World präsentiert mehr als die alte. Trotzdem bleibt es reine Werbung wie bei der Busch-Brauerei. Es bleibt daher völlig unverständlich, warum der Besucher dafür nicht zu knapp bezahlen soll.
Als Abschluß bin ich dann noch auf den Olympia-Platz gegangen und habe das Hochhauspanorama auf mich wirken lassen.
Flugzeug im Museum of Aviation, GAZoom
Das externer Link:Museum of Aviation ist irgendwie seltsam. Einerseits ist es das zweitgrößte Flugzeugmuseum der US-Airforce, andererseits wird es nur von Volunteers erhalten. Trotzdem zahlt man KEINEN Eintritt und es ist für jedermann zugänglich. Gegründet und lange führend im Vorstand wurde das Museum von einer Frau. Also alles anderes als gewöhnlich.
Das Museum besteht aus mehreren Hangars und einigen Freiflächen. Leider sind sie gerade am Umbauen, sodaß nicht alles zugänglich ist. Aber man kann ja nicht einmal eine Preisreduktion verlangen. :)
Die Hangars sind in mehrere Bereiche geteilt. Im Haupthangar geht es vorwiegend um große Kriege und deren Flugzeuge:
Darstellung im Museum of Aviation, GAZoom
n einem in die Hälfte gesägten alten Bomber werden einem die 'Arbeitsbedingungen' der Soldaten gezeigt. Der wichtige Bombenabwerfer hatte dabei (wie im folgenden Bild zu sehen) einen weniger gemütlichen Platz.
Flugzeug im Museum of Aviation, GAZoom
Bei jedem Flugzeug stehen nicht nur die technischen Daten, sondern auch wo dieses spezielle Exemplar eingesetzt war und was es dort 'erlebt' hat. Wirklich sehr detailreich.
Transportflugzeug im Museum of Aviation, GAZoom
m Freigelände stehen z.T sehr große Flugzeuge, wie dieses Transportflugzeug.
Flughangar im Museum of Aviation, GAZoom
Indi wird sich freuen, wenn er 'sein' Flugzeug wiedersieht (zumindest das Flugzeug, das man immer über die Landkarten geblendet sieht). Der Hangar wird btw gerade umgebaut.
Blackbird im Museum of Aviation, GAZoom
Diese Blackbird ist nicht irgendeine Blackbird, das ist das Flugzeug, das beide Geschwindigkeitsrekorde (Höchstgeschwindigkeit und Durchschnittgeschwindigkeit) immer noch hält. In der Halle kann man auch Veranstaltungen einmieten. Wollte nicht jemand von Euch immer schon sein Dinner neben dem öltropfenden Triebwerk einer SR71 einnehmen?
B2 im Museum of Aviation, GAZoom
Eher selten (weil immer noch im vollen Betrieb) ist so eine B-1B zu sehen. Laut Wikipedia soll dieses Modell (obwohl in den 70er Jahren geplant) noch bis nach 2030 in Dienst bleiben.
Bootshafen im Okefenokee Swap, GAZoom
Der Haupteingang des Okefenokee Swamps ist eine National Wildlife Area und da komme ich mit meinem Jahrespaß wenigstens gratis rein. Viel war nicht los und das Visitor Center wurde gerade umgebaut. Trotzdem wurde mir die dortige Bootsfahrt sehr ans Herz gelegt und in einer halben Stunde würden sie auch nur für uns alleine ein Boot losschicken. Da sich der Preis mit $16 im Rahmen hielt, sagten wir zu und nach einer halbstündigen Erholungspause ging es los. Bis dahin fanden sich doch glatt noch 4 andere, das Boot war damit aber nicht wirklich überfüllt.
Interessant ist der Außenbordmotor des kleinen Bootes: 9.9HP. Wenn man sich umsieht, gab es jede Menge Boote in der kleinen Marina und komischerweise hatten alle 9.9HP. Des Rätzels Lösung ist total einfach: Man darf in dem Naturschutzgebiet nur Motorboote mit kleiner 10HP fahren.
Das folgende Bild zeigt den Ausfahrtskanal von der kleinen Marina aus. Dort hat sich auch kurz vor der Abfahrt ein mindestens 3m Alligator gezeigt. Wie jedoch ich mit der Kamera kam, wollte er nix von mir wissen und ist vor jeglicher Fotochance verschwunden.
Kanal im Okefenokee Swap, GAZoom
Zunächst geht es einen künstlichen Kanal entlang. Der wurde im 19. Jhdt angelegt, um die geschlägerten Bäume raus zu transportieren. Heute darf hier nichts mehr geschlägert werden und der Kanal gehört den Touristen. Die Bäume am Kanal sind dicht mit Spanish Moss bedeckt.
Kanal im Okefenokee Swap, GAZoom
Der Okefenokee Swamp hat natürlich nicht nur Teiche und Bäume, da gibt es auch (äußerst) nasse Wiesen wie diese.
Paddler im Okefenokee Swap, GAZoom
Alternativ zur geführten Motorboottour kann man sich dort auch Kanus und Kajaks ausleihen. Damit kann man einen Tag lang oder auch mehrtägig die Gegend unsicher machen. Die Kanäle sind schön beschriftet und auf den offeneren Stellen gibt es Zeltplätze auf Stelzen. Hier kommen uns zwei Paddler entgegen.
Reiher im Okefenokee Swap, GAZoom
Der blue heron (oder externer Link:Kanadareiher) ist auch in diesem Sumpf anzutreffen (wie man sieht).
See im Okefenokee Swap, GAZoom
an findet zum Teil offenere Stellen, wo sich die Seerosen tummeln.
Fleischfressende Pflanzen im Okefenokee Swap, GAZoom
Auf kleinen Feuchtinseln (die später einmal größer werden und dann Bäume tragen können) siedeln Pitcherplants, die sich zusätzliche Nahrung über Insekten holen.
See im Okefenokee Swap, GAZoom
Auf einer Prärie (so nennt man im Sumpf eine grasbewachsene offenere Fläche) haben wir dann umgedreht. Auch 90 Minuten hören irgendwann auf.
See im Okefenokee Swap, GAZoom
Die Aussicht auf den Teich ist super.
Kanal im Okefenokee Swap, GAZoom
Da es in dem Sumpf nur den einen Kanal zur Marina gibt, sind wir den gleichen wieder zurückgetuckert. Die Sonne jetzt im Rücken ermöglicht aber ganz andere Fotos.
Alligator im Okefenokee Swap, GAZoom
Wir waren an einem sehr warmen Tag dort. Daher sah man im Prinzip keine Alligatoren, denn wenn es warm ist, ziehen sie sich in den Schatten zurück (nur wenn es kalt ist, sieht man wie sie sich sonnen). Ein scharfes Auge hat aber diesen Kerl ausfindig gemacht.
Reiher im Abflug, Okefenokee Swap, GAZoom
Ein weiterer blue heron hat sich im Dickicht rumgetrieben. Als der Führer näher mit dem Boot rangefahren ist, hat er die Flucht nach vorne angetreten.
Wespennest im Okefenokee Swap, GAZoom
Kurz vor dem Ende der Tour kommt man an dem Wespennest vorbei. Da kann man ja gerne mal dagegenschlagen (wenn man lebensmüde ist).
See im Okefenokee Swap, GAZoom
Am nächsten Tag ging es auf den Scenic Drive und tuckerte im Schleichtempo in Richtung Boardwalk. Zuvor kommt man jedoch an diesem Spiegelteich vorbei.
Straße im Okefenokee Swap, GAZoom
So ein Scenic Drive schlängelt sich zunächst durch den Wald, einspurig natürlich.
Blick vom Boardwalk, Okefenokee Swap, GAZoom
Im Gegensatz zu den Everglades gibt es hier wirklich Sumpf. Mit viel Wasser.
Boardwalk, Okefenokee Swap, GAZoom
0.75mi ist der Hauptweg des Boardswalks (eine Richtung) und zwei ganz schön lange Abzweiger gehen noch weg. Kommt also eine nette Runde zusammen, ist aber sehr empfehlenswert.
Eidechse im Okefenokee Swap, GAZoom
Vor Eidechsen sollte man besser keine Angst haben, wenn man über den Weg geht. Überall raschelt und hüpft es. Häufig braun aber oft auch grün.
Alligatorweg im Okefenokee Swap, GAZoom
Alligatoren habe ich an diesem Tag keine gesehen. Nur die Spuren durch die Wiesen, die sie breittreten, sind nicht zu übersehen.
Eidechse mit Beute, Okefenokee Swap, GAZoom
Die Eidechsen freuen sich sichtlich darüber, daß es so viele Libellen gibt. Direkt neben mir raschelt es ganz heftig und schon gibt es eine Libelle weniger.
Skink im Okefenokee Swap, GAZoom
Eine große Untergruppe der Eidechsen sind die externer Link:Skinke. Sehen wie Schlangen mit Füße aus und tatsächlich gibt es Skinke ohne Füße. Dieser Knabe hier (bei der Größe kann es nur ein Mann sein :) ) wollte mich anbetteln: der Körper ist mehr als daumendick und sicher ohne Schwanz 20cm lang.
Blick vom Aussichtsturm, Okefenokee Swap, GAZoom
Am Ende der 0.75mi wartet ein 50ft hoher Aussichtsturm, wo man über einen See blickt. Der war bei mir nur von zwei Enten bevölkert. Aber die Bäume rund um den Turm gaben ein sehr schönes Motiv mit Spanish Moss ab.
Skink im Okefenokee Swap, GAZoom
Und noch ein Skink mit besonders schönem blauen Schwanz.
Seerose im Okefenokee Swap, GAZoom
Am Weg nach draußen fährt man entlang eines Kanals, auf dem die Seerosen blühen, daß es eine Freude ist.
Fort Mantanza NM, FLZoom
Die Spanier haben externer Link:St. Augustine erbaut und natürlich versucht, diese Stadt so gut wie möglich zu verteidigen. Die ganze Küste hat eine lange und dünne vorgelagerte Insel. Dahinter führt der Intercostal Waterway entlang. Verschiedene Verbindungen des Waterways zum Meer waren natürlich strategisch sehr bedeutsam. St. Augustine hat einen eigenen Meereszugang direkt bei der Stadt. Dieser Eingang war durch das St. Marco Fort abgesichert. Um aber im Notfall einen zweiten Versorgungsweg zu haben, wurde auch der südlich gelegene Eingang mit einem kleinen Fort abgesichert. Es brauchte auch nicht groß sein, da nur kleine Schiffe ohne Aufzulaufen dort passieren konnten. Nach langer Vorgeschichte, hier das Fort.
Ranger mit Besucher im Fort Mantanza NM, FLZoom
Dieses Fort ist ein NM und hat eine Besonderheit: Es kann GRATIS besichtigt werden, selbst die Fähre dorthin ist gratis. Der einzige Ranger muß dort in spanischer Soldatenuniform rumlaufen.
Blick vom Dach des Fort Mantanza NM, FLZoom
Die historische Flagge ziert noch heute das Fort.
Weite Sicht, Fort Mantanza NM, FLZoom
Früher war der Einlaß nur 1/2 Meile entfernt, heute ist es doch mehr. Trotzdem ist der Rundblick vom Dach des Forts nicht schlecht. Die Kanonen des Forts konnten jedes Schiff problemlos erreichen und stoppen. Trotzdem hat das Fort in seiner ganzen Bestandsgeschichte nur einen einzigen Schuß als Warnung abgefeuert. Die 7 dort stationierten Soldaten hattten ein recht gemütlichhes Leben. Aus den Logbüchern weiß man, daß kein Soldat auf dem Fort verletzt wurde, nur einige Arm- und Beinbrüche aus Selbstverschulden sind aufgezeichnet.
Kanonenaussicht auf den Fluß, Fort Mantanza NM, FLZoom
Heute gibt es an manchen Samstagen immer noch pro Führung einen echten Kanonenschuß. Ich habe das leider gerade verpaßt.
Fort Mantanza NM, FLZoom
Groß ist das Fort wirklich nicht, aber es war sichtlich groß genug. Der Ranger hat es mit einem Polizeiauto an einer Interstate verglichen: Alleine die Anwesenheit genügt oft schon.
Boardwalk zum Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Auf der Festlandseite kann man noch einen netten Boardwalk durch die Küstenvegetation nehmen. Insektenspray nicht vergessen!
Pelikane, Fort Mantanza NM, FLZoom
Pelikane sind in der Gegend häufig zu sehen. So einfach in freier Wildbahn.
Eidechse, Fort Mantanza NM, FLZoom
Und natürlich wieder Eidechsen an jedem Pfosten.
Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Der Strand ist auch gleich Teil des NMs und darf daher nicht bebaut werden. Sehr idyllisch.
Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Trotz des NM Statuses darf man - wie in der Gegend üblich - mit dem Auto auf den Strand fahren. Nur kostet das nicht $5 pro Auto wie in Daytona Beach, es ist gratis (und sehr verlockend)
Mein Auto am Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Und weil es verlockend war, hab ich's doch auch gleich ausprobiert. Es gibt zwar eine Tafel, daß es nur für 4WD recommended ist, aber verboten ist dort nix. Also bin ich mit meinem Straßenboliden 'runtergehüpft'. Der Sand ist erstaunlich hart. Darum ist btw. Daytona Beach zum Autorennsport gekommen. Der harte Strand wurde damals gerne für Rennen (vorwiegend Hochgeschwindigkeitstests) verwendet, denn wo fand man Anfang des 20. Jhdts. schon lange ebene Straßen. Heute ist überall ein strenges 10mi/h Limit geposted.
Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Das Wasser ist schön warm und recht klar (trotz Wellen). Sieht sehr verlockend aus.
Vogel am Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Überraschend viele Wasservögel tummeln sich am Strand. Vorallem die verschiedensten Rennvögel.
Vögel am Strand, Fort Mantanza NM, FLZoom
Gleich zwei verschiedene Arten von Rennvögeln.
Kirche in St. Augustine, FLZoom
Gleich bei der Einfahrt von St. Augustine kam die böse Überraschung: Die Löwenbrücke ist weg. Nicht geklaut, aber vollständig abgerissen. Keine Ahnung ob die nach einer Renovierung wieder auftaucht, oder ob die hässliche Ersatzbrücke bleibt. Das Zentrum mit dem Hauptplatz ist zum Glück unverändert. Man kann dort immer noch günstig für $1.50 die Stunde am Straßenrand parken. Diese Kirche steht auch noch dort.
Altsatdt, St. Augustine, FLZoom
Dann geht man die Hauptfußgängerzone entlang und erfreut sich an dem diesesmal herrlichen Wetter. Letztes Jahr war hier viel überflutet und die Regenwolken waren nicht weit. Aber dieses Jahr war hier nichts zu befürchten.
Altstadt, St. Augustine, FLZoom
Diese eine Straße muß man gegangen sein. Mehr Zentrum gibt es auch nicht.
Altes Holzhaus, St. Augustine, FLZoom
Das alte Holzhaus ist immer noch da. Kein Hurricane konnte dem etwas anhaben.
Ältestes Holzschulgebäude, St. Augustine, FLZoom
Und natürlich das älteste Holzschulhaus der USA. Ich wollte auch dieses Jahr keinen Eintritt zahlen um es von innen zu sehen. So baufällig wie es aber von außen aussieht, fällt es ohnehin bald auseinander.
Fort San Marco, St. Augustine, FLZoom
St . Marco ist immer noch da. Hier habe ich btw vor einem Jahr meinen Jahrespaß für das NPS gekauft. Und da der Anfangsmonat nicht zählt, brauche ich dieses Jahr keinen neuen Paß kaufen. So zahlt es sich sicher aus.
Flaggler Building, St. Augustine, FLZoom
Das alte Hotel gegenüber dem Flagger College ist schön renoviert.
Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Am südlichen Ende von Daytona Beach Shores (der dünnen vorgelagerten Insel) steht ein Leuchtturm, den man (wie viele andere) besichtigen kann. Der spezielle heißt Ponce Inlet Lighthouse (wohl weil er beim gleichnamigen Meereszugang steht). Warum ich mir dann gerade den angesehen habe, könnte man fragen? Einerseits weil er gleich bei meinem Campingplatz 'ums Eck' war und andererseits, weil er der höchste Leuchtturm Floridas ist.
Nachdem man seinen Obolus von $5 pro Nase bezahlt hat und sich mit einem obligatorischen Armband hat markieren lassen, darf man in das Leuchtturmgelände rein. Und ich bin als erstes rauf. Von unten sieht das Stiegenhaus mächtig hoch aus.
Blick vom Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Der Hatscher lohnt sich aber auf jeden Fall. Man sieht wunderbar bis zum Strand (eigentlich bis zu beiden Stränden). Dort hinten sieht man einen typischen Strandzugang mit Holzboardwalk.
Die drei Wärterhäuser beim Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Ein Leuchtturm wurde von 3 Männern (ja Männer und keine Frauen oder gar Afroamerikaner [warum auch immer, nicht mich fragen]) betreut. Dem Leuchtturmwärter und seinen beiden Assistenten. Bei der Arbeit mußten alle gleich anpacken, beim Gehalt war dann doch ein Unterschied in der Rangordnung (Verantwortung will ja auch bezahlt werden). Gewohnt haben die Wärter samt Familie gleich neben dem Turm. Das große mittlere Haus für den Wärter, die beiden links und rechts für die Assistenten.
Blick vom Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Wie schön man doch den eigenen Schatten des Turms sieht. Die Wärter hatten btw viel zu tun. In 4 Stunden Schichten haben sie in der Nacht das Licht bewacht und haben alle gesichteten Vorkommnisse in ein Logbuch eingetragen. Im Winter mußten daher alle 3 Mann jede Nacht arbeiten, im Sommer nur 2, sodaß immer einer eine Nacht aussetzen konnte. Bei Tagesanbruch war die Arbeit aber noch nicht vorbei: Stundenlanges Putzen und Polieren der Linsen, Reflektoren und Scheiben war täglich angesagt. Ach ja, der Leuchtturm mußte oben auch noch tagsüber mit weißen Tüchern verhängt werden, damit die Linsen in der Sonne nicht kaputt wurden. Und das jeden Tag oder jede Nacht.
Der Daytona Beach SHore vom Ponce Inlet Lighthouse gesehen, Daytona Beach Shores, FLZoom
Ich habe die Aussicht jedenfalls genossen (ich mußte da ja auch nicht arbeiten). Man sieht auf dem folgenden Bild btw. die Aussicht nach Norden, links der Waterway, rechts das Meer.
Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Die Linse darf man nicht besichtigen, da der Leuchttum nach einer Pause wieder in Betrieb ist.
Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Der Blick runter ist auch nicht besser als rauf. Manche Höhenunglückliche fanden den Blick sogar schlimmer (und brauchten eine Ewigkeit runter).
Ein Wärterhaus von innen, Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Heute darf man auch in die Wärterhäuschen rein schauen. So hat man also damals gewohnt. Recht schön beschrieben ist die Einsamkeit, denn früher war absolut niemand sonst so verrückt auf der vorgelagerten Insel zu waohnen. Da mußte man ziemlich Selbstversorger sein.
Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Und nun endlich, so sieht der Leuchtturm von außen aus. Hättet Ihr Euch wohl nicht so vorgestellt, oder? ;)
Originallinse des Ponce Inlet Lighthouse', Daytona Beach Shores, FLZoom
Auf dem Gelände sieht man auch ein Haus mit historischen Linsen. Eingeteilt werden die Fressnell-Linsen in Klassen von 1 (größte) bis 6 (kleinste). Früher war eine Klasse 1 im Leuchttum (jetzt im Museum).
Der Strand beim Ponce Inlet Lighthouse, Daytona Beach Shores, FLZoom
Gleich beim Leuchttum gibt es auch einen befahrbaren Strand. Kosten $3. Aber dort riecht das Meer nicht so freundlich, das Wetter war etwas sehr wolkig und los war auch jede Menge.
Der Strand beim Fort Mantanza NM, FLZoom
Also bin ich wieder in den Norden auf meinen (gratis) Lieblingsstrand. Da sieht es doch gleich besser aus.
Vögel am Strand beim Fort Mantanza NM, FLZoom
An dem Tag waren noch mehr Vögel zu sehen. Alle in Reih und Glied in den Wind gedreht.
Vogel am Strand beim Fort Mantanza NM, FLZoom
Hier einer der kleinen Strandläufer in Aktion.
Vögel am Strand beim Fort Mantanza NM, FLZoom
Man kann sich aber auch ganz in Ruhe putzen.
Möven am Strand beim Fort Mantanza NM, FLZoom
Die beiden haben mich sehr argwöhnisch beäugt, wegfliegen war aber dann doch zu viel der Arbeit.
Minigolfanlage, Daytona Beach, FLZoom
Florida ist auch das Land der Adventure Golf Anlagen. Dabei spielt man mit Minigolfschlägern, aber echten Golfbällen auf Hindernisbahnen, die mit Teppich bespannt sind. Häufig geht es dabei um Piraten und Wasser.
Auch diese Anlage ist nicht ganz aus der Art geschlagen und nennt sich Mystic Harbour. Alle Bahnen sind rund um ein Piratenschiff verteilt
Fishing Peer, Flagler Beach, FLZoom
Weiter ging es auf der externer Link:A1A, der Straße, die auf den vorgelagerten Inseln verläuft. Dabei kommt man auch beim Flagler Beach vorbei. Wofür wohl dieser alte Peer ist?
Na für's Angeln natürlich. Drum zahlt man auch eine Tagesgebühr, um den Peer betreten zu dürfen!
Blumenkunstwerk, Cypress Garden, FLZoom
externer Link:Cypress Gardens wirbt online, daß man 2 Tage zum Preis von einem bekommt. Wir wollten daher am Sonntag Nachmittag mal schnell reinschauen und am Montag dann mehr Zeit dort verbringen. Wir haben auch die Karten gekauft und beim Abholen der Gratiskarten für den nächsten Tag erklärte man uns, daß jetzt im Herbst nur an Wochenenden offen wäre und ich gerne nächstes Wochenende kommen könnte. Äh, das war nicht ganz so geplant. Also mußte der Gesamtplan geändert werden, denn nun mußte ich ja nächstes Wochenende wieder in Winter Haven sein (oder die Karten wegwerfen).
Egal, zunächst einmal den Park genießen. Und das sogar bei Sonne (für den Tag war ab Nachmittag kein so schönes Wetter vorhergesagt). Gleich beim Eingang kommt man zu den lebenden Skulpturen, so wie dieser Käfer und die Ente
Blumenkunstwerk, Cypress Garden, FLZoom
Was auch immer das für Türmchen sein sollen, hübsch sind sie.
Blumen, Cypress Garden, FLZoom
Wenn man die Blütenpracht sieht, fragt man sich, ob es wirklich Herbst oder doch eher Frühling ist. Zum Vergleich könnt Ihr Euch ja die Bilder aus den Jahren 2000 und 2003 ansehen; die sind im Frühjahr gemacht worden. Der Wasserfall mit Blumen sieht jedenfalls nach Frühling aus.
Pavillion mit See, Cypress Garden, FLZoom
Diese Wiese ist der Mußstandort der Bells. Dieses Jahr nicht. Man konnte früher auch mit Booten auf den Kanälen fahren. Ist eingestellt. Insgesamt scheint es, daß der Park trotz der Veränderungen (siehe Beschreibungen 2003) ums Überleben kämpft. Natürlich ist es in der Zwischensaison Herbst noch ruhiger. Egal, diese Wiese mit Pavillion und Blumen muß man gesehen haben (zumindest laut Prospekt).
Blüten im Cypress Garden, FLZoom
Keine Ahnung wie die Blumen wieder heißen.
Banyan Baum im Cypress Garden, FLZoom
Der riesige Banyanbaum ist immer noch da. Da könnte man eine ganze Party drunter schmeissen.
Vogel im Cypress Garden, FLZoom
Die Kanäle scheinen mit Fischen bevölkert zu sein. Und dieser blue heron hätte da wohl gerne einen Happen.
Waschbär im Cypress Garden, FLZoom
Auch Waschbären haben sich in den Garten verirrt. Dieser war aber sehr schläfrig.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Und nun zum Highlight des Parks was Action betrifft: Die Wasserskishow. Laut Sprecher ist das die am längsten live aufgeführte (ohne Unterbrechungen) Show und wäre im Guiness Buch verzeichnet. Na mal sehen wie lange das noch gut geht, die Manschaft wurde ja 2003 halbiert. Der gute Mann führt btw Wasserbarfußfahren auf einem Fuß vor.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Beauties sind auch noch dabei (auch wenn es nun schon fast alle Muttis sind).
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Wasserskifahren oder stehend ertrinken? Ist da ein großer Unterschied?
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Auch der Lauf der Beauties wurde mangels Menschenmassen auf drei gekürzt.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Springer an den Schanzen zeigen immer noch die nettesten Dinge.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Show ist wieder besser als 2003. Die Musik für die Senioren ist wieder weg und es ist eine weitgehend normale Show. Nur diese beiden spielen die harmlosen Zuschauer und gasen dann übers Wasser. Die Haltung ist aber nicht schlecht.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Menschenpyramide gibt es natürlich immer noch, das ist ja der Werbegag. Es sind halt nur mehr 6 Leute dabei.
Echse im Cypress Garden, FLZoom
Der Echse im Minizoo ist es scheinbar egal. Nur meine kamera in Ihrem Rücken macht ihr ein wenig Sorgen.
Blumen im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Ein reicher Niederländer hat auf der höchsten Erhebung der Halbinsel Florida (die Angaben schwanken zwischen 298 und 320ft) einen Glockenturm bauen lassen, der über 70 Glocken beherbergt. Da kann man mit einem orgelartigen Tasteninstrumentarium Melodien spielen. Rundherum hat er auch noch einen riesigen Garten anlegen lassen. Heute ist das ganze das externer Link:Bok Tower Sanctuary.
Auch hier die Überraschung: Überall blüht es.
Blumen im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Die erste Abzweigung führt zu einer alten Zitrusplantage, wo zwischendurch Blumen gepflanzt wurden. Wie diese hier.
Blüte im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Oder diese.
Blüte im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Oder diese (es gibt dort wirkich viele!)
Blumenmeer im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Zum Teil läuft man durch ganze Blütenteppiche. Wie das im Frühjahr aussieht?
Alligator im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Am Ende dieses Weges kann man in einem schattigen Häuschen auf einen natürlichen Teich schauen. Und was lugt dort aus dem Wasser heraus: Ein Alligator!
Farnallee im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Zurück ging es über den Weg der Farne.
Viel Grün im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Die nicht asphaltierten Wege (dafür gibt es eigene E-Rollis für den Untergrund zu mieten) ziehen sich durch den ganzen Garten. Sehr hübsch gemacht.
Eichhörnchen im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Überall raschelt es. Das sind aber nicht Alligatoren, sondern seltsame Riesenmäuse (da habe ich leider kein Foto) und Squirrel wie dieses.
Bok Tower im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Nach einigem Gehen lugt der Bok Tower zum ersten mal mehr durch die Bäume.
See im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Langsam schraubt sich der Weg den Hügel rauf. Irgendwo da oben muß der Tower sein. Alle Viertel Stunde hört man eine kurze Melodie, die am Glockenwerk gespielt wird (wenn man die Broschüre liest, erfährt man, daß alle Kurzmelodien nur Aufzeichnungen sind, nur die 'Konzerte' sind live). Oben läuft man einen Teich entlang und hie und da lugt schon ein wenig vom Turm aus den Palmen. Am folgenden Bild sieht man aber noch nichts vom Tower (man beachte die im wahrsten Sinne des Wortes beachtlichen Blätter am Wasser).
Wasserschlange im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Wie ich so rund um den Teich gehe und schaue, wo sich die Spiegelungen am besten einfangen lassen, bewegt sich etwas zwischen den Riesenblättern. Nicht lange fackeln und Kamera darauf richten und abdrücken: Schwimmt da doch tatsächlich ganz gemütlich eine Schlange rum!
Viele Spinnen im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
An Spinnen mangelt es dort übrigens auch nicht. Sie sind groß genug um Netzte zwischen Bäumen zu bauen. An manchen Stellen geht man wie unter einem großen Zeltdach. Ein Blick nach oben zeigt wie sie lauern.
Specht im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Spechte können sie aber offensichtlich nicht fangen. Sie klopfen ungerührt an den Bäumen, daß es die Spinnen im Netz schüttelt.
Bok Tower im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Nur ein paar Schritte weiter, an einem Schwanenpärchen vorbei (die scheinen sich mit der Schlange angefreundet zu haben) sieht man dann recht plötzlich den Tower in seiner ganzen Größe.
Bok Tower im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Wenn man um ihn rumgeht, kommt man in den Live-Oaks Garten, wovon man eine noch bessere Aussicht auf den Turm hat.
Eidechse im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
AUch Eidechsen fühlen sich dort wohl.
Eingangstüre des Bok Towers im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Nicht nur der Turm, sondern auch seine Eingangstüre, die für Besucher verschlossen bleibt, ist impossant.
Die Spinnen ganz nah im Bok Tower Sanctuary, FLZoom
Und so sehen die Netten aus der Nähe aus.
Das unendliche 'Meer' des Lake Okeechobee, FLZoom
Das Grollen eines nahenden Gewitters hat uns dann zum Auto zurückgetrieben. Der Weg führte weiter in den Süden wo es dann naß und kühl wurde. Der Lake Okeechobee ist riesig, fast wie ein Meer, aber bei dem Wetter auch trüb.
Der Campingplatz in West Palm Beach, FLZoom
Kaum am See vorbei, hat der Regen aufgehört und die Sonne hat hervorgelugt. Am Campingplatz hatte es dann wieder extrem schwüle 86°F und alles war dort überschwemmt. Es war noch schlimmer als letztes Jahr (und da war es heftig). Da im Sommer der Campingwart um 17 Uhr nach Hause geht, mußten wir eine Nightregistration durchführen. Dazu waren 2 Plätze zur Auswahl. So hat der eine ausgesehen.
Der Campingplatz in West Palm Beach, FLZoom
Die Plätze waren dann doch nicht verfügbar.
Emu im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
AM nächsten Tag ging es in den angrenzenden Safari Park. Eine Nacht war uns auf dem nassen ungepflegten Platz genug, sodaß wir nicht den ganzen Tag im Safaripark bleiben konnten. Auch im Safaripark war es nicht trocken. Ich bezweifle, daß die Emus in ihrer Heimat so vie Wasser zu sehen bekommen.
Reiher im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Die schönsten Fotos konnte man dieses mal auch von Wasservöglen machen. Ob im Wasser...
Vogel im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
...oder am See
Vogel im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Das ist übrigens nicht der See, das wäre eine normale Wiese.
Rhionos imLion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Die Rhinos hat es aber zum Glück nicht weggeschwemmt. Sind wohl auch schwer genug.
Riesenschildkröte im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Eigentlich ist das eine Landschildkröte, aber bei dem Gehege sollte sie wohl lieber auf wasserschildkröte umsatteln.
Zebra im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Selbst im Gehege der Steppenbewohner sieht es mehr nach Sumpf aus.
Anhinga im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Der Anhinga hat genug wasser zum Jagen.
Kranich im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Der Kranich im Zooteil des Parks hat wohl als einziger trockene Füße.
Vogel im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Der Vogel jagt Fische oder sonstges Wassergetier mitten auf der Wiese (oder zumindest war hier einmal eine).
Gnus im Lion Country Safari Park, West Palm Beach, FLZoom
Wenigstens müssen die Gnus nicht schimmen lernen.
Everglades NP, FLZoom
Und weil wir nicht genug von Wasser bekommen konnten, sind wir am nächsten Tag in den Everglades NP gefahren. Der Eintritt war durch den NP Paß wieder gratis, aber gleich nach dem Zahlhäuschen kam die Übetrraschung: Die Everglades hatten Hochwasser! Überall, wo bei meinen vorangegangenen Besuchen trockenes Land zu sehen war, war es jetzt ordentlich naß. Daher macht der fließende Fluß Everglades dieses Jahr seinem Namen alle Ehre, so wie im nächsten Bild.
Everglades NP, FLZoom
Der Everglades NP wird von einer langen Straße besichtigt, von der einige Abzweiger zu den verschiedenen Aussichtspunkten weggehen. Hier stehe ich bei einem der nördlichen Punkte auf einer künstlichen Boardwalkerhöhung und schaue ins Land: So viel Wasser.
Boardwalk im Everglades NP, FLZoom
Boardwalks sind in den Everglades zum Teil recht hoch angelegt.
Everglades NP, FLZoom
Obwohl es nicht wirklich notwendig ist, denn tief ist das Wasser auch jetzt nicht.
Parkplatz im Everglades NP, FLZoom
Trotzdem kam man nicht trockenen Fußes zurück zum Auto.
Boardwalk zu einem Hammock im Everglades NP, FLZoom
Dieser Boardwalk führt über die unter Wasser stehende Graslandschaft zu einem Hammock, einer kleinen Insel mit Bäumen darauf. Die höchste Erhebung der ganzen NP-Straße ist btw. 4ft hoch. So viel zu Erhebungen in den Everglades.
Im Hammock, Everglades NP, FLZoom
Im Hammock ist plötzlich alles ganz anders. Es ist dunkel, völlig windstill, man ist von Bäumen umgeben und die Moskitos sind endlicch wieder da (Spray nicht vergessen!).
Luftpflanze, Everglades NP, FLZoom
In den Bäumen hängen z.B. solche Luftpflanzen, die keine Schmarotzer sind, sondern den Baum nur zum Tragen verwenden (im Gegensatz z.B. zur Würgefeige).
Im Hammock, Everglades NP, FLZoom
Ohne Boardwalk würde ich weniger gerne durch das Dickicht stapfen.
Meer in Flamnigo, Everglades NP, FLZoom
Neu ist für mich, daß man auf der langen Straße für einen Nationalpark ungewöhnliche 55mi/h fahren darf. So kommt man halbwegs voran. Der südlichste Punkt war daher trotz vieler Stopps bald erreicht: Flamingo Bay. 2005 hat dort der Hurrican Wilma vorbeigeschaut und dieses Jahr ist es endlich wieder grün (sagen die Ranger). Die meisten Gebäude sind aber beschädigt und werden bald abgerissen. Die Aussicht vom Visitorcenter auf die Bucht ist aber immer noch schön.
Einsame Insel, Flamingo, Everglades NP, FLZoom
Im vorigen Bild rechts nur als Punkt zu erahnen, ist eine kleine Insel. Eigentlich nur ein Baum. Mit dem Feldstecher sieht man sogar, daß am Baum zwei Nester sind. Ob das dort stabil ist?
Geier, Everglades NP, FLZoom
Geier kommen im Everglades NP häufig vor. Soll einem das etwas sagen?
Mangroven im Everglades NP, FLZoom
Ein anderer Boardwalk führt zum Wasser, wo man die verschiedenen Mangroven sehen kann. Der Boardwalk war aber dieses Jahr schon fast unter Wasser, nasse Füße hat man sich gerade nicht geholt.
Eidechse im Everglades NP, FLZoom
Eidechsen regieren wohl die Welt. Sie können daher auch diese Gegend nicht auslassen.
Überfluteter Wald im Everglades NP, FLZoom
Im Wald finden sich einige Matschlöcher mit gefärbtem Wasser.
Meer im Everglades NP, FLZoom
Rast haben wir an dieser idyllischen Wasserlandschaft gemacht. Komischerweise haben wir dort nirgends einen Alligator gesehen.
Badender Geier, Everglades NP, FLZoom
Bei einer kleinen Rast am Wasser (letztes mal waren dort viele Alligatoren zu sehen, dieses mal kein einziger) zeigte es sich, daß nicht nur mir warm war (mehr als 35 Grad mit kräftiger Luftfeuchtigkeit). Selbst die Geier baden dort.
Überflutete Straße im Everglades NP, FLZoom
Dieser Abzweiger ist schon Opfer des Hochwassers geworden. Die Straße wurde aber nicht gesperrt oder auch nur mit einem Hinweisschild versehen. Der Fahrer wird es schon merken. Man beachte die neckischen Bugwellen, die mein Auto macht.
Reiher im Everglades NP, FLZoom
Der Anhingatrail ist einer der nördlichsten. Trotzdem ist er einer der schönsten und als Abschluß am Abend vor dem Rausfahren besonders gut geeignet. Gleich zu Beginn 'fand' ich diesen versteinert stehenden blue heron.
Tauchender Anhinga im Everglades NP, FLZoom
In einem Kanal, in dem sich das Wasser recht flott bewegte, schaute immer ganz kurz ein Kopf raus und war gleich darauf wieder verschwunden. Es hat mich einige Mühe gekostet, diesen tauchenden Anhinga zu erwischen.
Everglades NP, FLZoom
Weit ist das Land schon in den Everglades.
Blüten im Everglades NP, FLZoom
Hat jemand schon so seltsame Blüten gesehen?
Alligator im Everglades NP, FLZoom
Zunächst befürchtete ich, dieses Jahr komplett auf Alligatorensichtungen im Everglades NP verzichten zu müssen. Zu viel Wasser bot wohl zu viele Möglichkeiten für die Tiere. Aber dann ging es Schlag auf Schlag: Am Anhingatrail kamen die z.T. sehr großen Exemplare zum Schlafen aus dem Wasser. Hier einer der ersten im 'Anflug'.
Alligator im Everglades NP, FLZoom
Der ist schon auf trockenem Grund.
Alligator im Everglades NP, FLZoom
Und den hat wohl die Müdigkeit kurz vor dem Ziel übermannt. :)
Alligator im Everglades NP, FLZoom
Der sucht noch einen kleinen Snack zum Schlafengehen.
Boardwalk im Everglades NP, FLZoom
So sieht dort der Boardwalk aus, von dem man die Alligatoren beobachtet. Man hat daher wenigstens einen kleinen Höhenunterschied, wenn der 3m Alligator 1m vor einem vorbeischwimmt.
Alligator im Everglades NP, FLZoom
Auf den Alligator im nächsten Bild könnte man aber drauftreten, denn das Helle unter seinem Kopf ist der Weg zum Boardwalk. Im Gras am Rand versteckt, übersieht man den Guten schnell. Ich habe dann Fotos gemacht, Aug in Aug mit dem Tier nur einen guten Meter getrennt von nichts außer dem Weg.
Eingang zur Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Die Geschichte der externer Link:Villa Vizcaya ist einmal mehr schräg. Mr. James Deering (der von den landwirtschaftlichen Geräten) war zu seiner Zeit einer der reichsten Leute der USA. Er war viel unterwegs, darunter auch in Europa. Die alten Bauwerke haben ihm gar sehr gefallen, also wollte er auch so etwas haben. Und da Mr. Deering auch ein Snowbird war (also jemand, der den Winter im warmen Florida verbringt), hat er sich in der damaligen Gegend mitten im Nix (heute Miami) ein Schloß bauen lassen, daß französische und italienische Elemente hatte. Damit das ein wenig ruckzuck ging, hat er gleich 1000 Leute dort arbeiten lassen. Vom Startschuß weg waren sie in knappen drei Jahren fertig.
Früher war das ein riesiges Areal mit eigenen Ländereien und einem eigenen Dorf (das europäisch auszusehen hatte). Heute ist nur der Kernbereich erhalten.
Und nun genug geschwafelt, zu den harten Fotofakten. Die Anfahrt ist schon ein Erlebnis für sich: Man fährt durch den Park in einer Art natürlichem Tunnel, denn diie Bäume haben den Weg schon lange überwachsen.
Wasserspiel in der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Zu einem richtigen französichen Schloß gehören Wasserspiele. Viele wurden gerade renoviert, aber das ging gut.
Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Da der Landweg praktisch unbefahrbar war, kamen die Gäste per Boot und die Villa ist ganz auf den Anlegeplatz ausgerichtet.
Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Sich in den Garten stellen und umschauen ist wirklich imposant.
Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Auch heute noch in Staatsbesitz wird der Garten hübsch gepflegt. Wie mag der zu Deers Zeiten ausgesehen haben?
Wasserspiel im Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Im hinteren Bereich gibt es ganze Bauwerke an Mauern und Statuen. Springbrunnen dürfen auch nicht fehlen.
Pavillion im Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
In den Pavillions geht es auch nicht schlecht zu; man glaubt, sie hätten Schloß Schönbrunn ausgeräumt (man beachte das neckisch integrierte Selbstportrait, ich heiße aber nicht Willson).
Künstliche Höhle im Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Selbst die romantische Höhle darf nicht fehlen.
Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Dieser Bereich wird leider gerade renoviert. Das war klassisch Versaille, den aus allen Löchern im Brunnen und in den Gräben rundherum sind Springbrunnen.
Garten der Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Ummauerte Gärten zum Lustwandeln. Klar hat man sowas.
Villa Vizcaya, Miami, FLZoom
Die komischen Pfeiler sehen nicht nur aus wie die in Venedig, sie haben auch genau den Sinn. Mr. Deering wollte natürlich nicht alleine im Haus sein, er hat dort Parties veranstaltet. Und da der Anweg schon länger war, war man so 2-3 Wochen dort zu Gast. Damit einem nicht fad wird, gab es auch was zu tun. Z.B. sich von Gondoliere in der Gegend rumschippern lassen. Dazu waren im ganzen Gelände handgeschaufelte Kanäle errichtet worden.
Delphine im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Das externer Link:Miami Seaquarium ist viel kleiner als Seaworld, hat aber auch ein paar Vorteile: Es hat keine für mich sinnlosen Hochschaubahnen, es ist wesentlich billiger und konzentriert sich auf's Wichtigste: Die Shows.
Vier Shows werden im Seaquarium gezeigt (jede 2x am Tag) und jede ist anders. Vorallem ohne sinnlose Schnörksel wie Comedy-Versuche oder extrem auf lehrreich. Im Prinzip einfach gut. Leider ist dieses Aquarium auch schon in die Jahre gekommen, sodaß die Becken eher klein ausgefallen sind.
Beginnen wir mit der Flipper-Show. Die Show heißt deswegen so, weil genau in der Arena die Flipper-Serie gedreht wurde. In der Show wirkt noch eine Delphin-Tochter einer Originaldelphindarstellerin mit. 7 Delphine bestreiten diese Show und es sind alle klassischen Dinge zu sehen, hier der Salto:
Delphine im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
In der Gruppe gehts gleich viel leichter.
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Der Zweispännerritt (man beachte, das Seil hängt nur an einem Delphin, der zweite schwimmt freiwillig auf der gleichen Höhe):
Seehunde im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Die vorletzte Show ist die Seelöwen-Show. Hier gibt es zwar eine rudimentäre Handlung, aber auf das übliche Gewäsch mit Piraten wird zum Glück verzichtet. Interessant ist btw. das bei allen Shows Vormittag und Nachmittag andere Trainer und z.T. auch andere Tiere im Einsatz waren.
Seehunde im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Es robbt sich nur zu gut auf der Ummauerung des Beckens. Bis man auf den anderen Darsteller trifft.
Freier Leguan im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Was sieht man sonst noch im Seaquarium? Z.B. frei herumwuselnde Leguane.
Skyline von Miami Beach, FLZoom
Da das Seaquarium auf der Key Biscane Insel liegt, hat man eine wirklich gute Aussicht auf die Skyline von Miami (und nebenbei darf man Toll für die Brücke zahlen).
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Der Splash-Effekt ist hier wie nicht anders zu erwarten Lolita.
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Der Killerwal im Seaquarium ist eine Dame und heißt Lolita. Das Becken scheint mir gerade für sie recht klein, aber was soll man tun. Man merkt auch bei der Killerwaldame, daß sie kein Morgentier ist: Die Morgenshow ging bei weitem nicht so gut, wie die am Abend. Im nächsten Bild sehen wir Rückenschwimmen mit Mensch (der mutig seine Hand in der Schnauze parkt).
Delphin und Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Weil in dem Becken wirklich gerade mal ein Killerwal Platz hat, wurden noch 3 pazifische Weißseitendelphine dazugegeben. Die sind recht klein, aber umso flinker! Nebenbei sehen sie cool aus.
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Spätestens jetzt, verstehen alle Zuseher, warum man 'higher ground' suchen soll, wenn man trocken bleiben will.
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Ein Mensch wird ganz leicht in der Gegend rumgeworfen; zumindest wenn man eine Killerwaldame ist:
Graupapagei im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Sie haben einen Bereich, wo Papageien und Kakadus ausgestellt sind. Trotz Oktober war es wieder so warm, daß die Vögel mit dem Schlauch zwangsabgekühlt wurden. Die Papageien haben es über sich ergehen lassen, der Kakadu ist vor Freude ausgezuckt und hat dauernd um Zugabe gebettelt.
Flamingo im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Flamingos dürften pflegeleicht sein, denn die hat fast jeder.
Wasserschildkröten im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Native Tiere von Florida sind in einem anderen Bereich zu sehen. Hier werden gerade die Wasserschildkröten per Hand gefüttert. Ganz besonders lecker waren sichtlich die Tintenfische (ich mußte sie ja zum Glück nicht essen).
Leguan im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Auch Leguane gibt es genug. Die gehen auch gerne schwimmen (und sehen recht seltsam dabei aus).
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Und gleich zur nächsten Show: Die Top-Deck Delphin-Show. Im Prinzip der gleiche Delphin-Typ, ähnliche Tricks, aber man ist hautnah dabei. Man kann hier rund um ein Becken direkt am Geländer stehen. D.h. der Delphin kommt auf einen halben Meter oder so ran. Im nächsten Bild die gesprungene Schraube.
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
So ein kleiner Hochsalto ist die leichte Übung.
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Was die großen Killerwale können (siehe auch weiter unten) können die Delphine schon lange (btw, die wiegen auch bis zu 250kg): Hochspringen und neben den Zusehern ins Wasser klatschen, damit alle schön naß werden. Ich denke mir noch, daß der Delphin doch bald wieder zu sehen sein müßte, da habe ich ihn nur Zentimeter vor den Augen. Und ich rannte im Retourgang los.
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Man kann die Darsteller auch unter Wasser besichtigen. Da geht es rund.
Delphin im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Ein Surfboard mit 1 DS (Delphinstärke :) ).
Seehund im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Auch Seelöwen sind ziemlich flink im Wasser. Sie schieben Menschen mit flottem Tempo und sie springen durch Reifen.
Seehund bei 'erster Hilfe', Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Der Seelöwe ist in Mund-zu-Schnauze-Beatmung sehr erfahren. :)
Seehund im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Damit auch diese Show einen Splash-Effekt hat, darf der Seelöwe einen Schlauch halten und die Menge gießen.
Agame im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Das ist kein Gefangener des Aquariums, der treibt sich dort ganz freiwillig rum.
Delphine im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Die kleinen Delphine sind nicht nur flott, sie springen auch mächtig hoch.
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Und zuletzt noch Killerwal und Mensch in netter Pose:
Killerwal im Miami Seaquarium, Miami, FLZoom
Wenn sie ins Wasser klatscht, sind die ersten 8 Reihen unter kaltem Salzwasser begraben.
Skyline von Miami BeachZoom
Am Heimweg, kurz vor der Zahlbrücke, noch schnell einen abendlichen Blick auf die Skyline.
Pool des Campingplatzes, Miami, FLZoom
Der Campingplatz in Miami ist nicht billig, aber dafür bekommt man z.B. so einen Pool mit min. 30°C warmen wasser.
Alligator Alley, FLZoom
Dieses Jahr haben wir zum ersten mal auf die Airboatfahrt verzichtet und sind daher auch die schnellere externer Link:Alligator Alley (I75) gefahren. Auch die Interstate durchquert die Everglades. Daher wurden die Rastplätze gleich zu Boots- und Angelparadiese umgebaut. Oder wer kennt sonst einen Rastplatz mit integrierter Bootsrampe.
Alligator in der Alligator Alley, FLZoom
Die Alligatoren sind da auch nicht weit.
Sunshine Skybridge, St. Petersburg, FLZoom
Keine besonderen Vorkommnisse bis zur großen externer Link:Sunshine Skybridge bei St. Petersburg. Diesesmal bei wolkenlosem Himmel und tauchenden Pelikanen im Vordergrund.
Angler bei der Sunshine Skybridge, St. Petersburg, FLZoom
Das Wasser scheint dort nicht ungemein tief zu sein.
Sunshine Skybridge, St. Petersburg, FLZoom
Dank meiner Bordkamera gibt es auch nette Bilder aus der Fahrerperspektive.
Sunshine Skybridge, St. Petersburg, FLZoom
Zunächst geht es mächtig bergan.
Sunshine Skybridge, St. Petersburg, FLZoom
Die Aussicht nach unten ist ziemlich heftig.
See des Cypress Garden, FLZoom
Und schon war ich wieder in Cypress Gardens um meine Gratiskarten zu verbrauchen. Im kleinen Tiergartenbereich, wo auch eine völlig zu vergessende Piratenshow stattfindet, hat man nette Ausblicke auf den See.
Garten des Cypress Garden, FLZoom
Die formal gardens wurden sichtlich vereinfacht. Es gibt immer noch einen Kräutergarten und einen Gemüsegarten, nur halt ohne Kräuter und Gemüse. Der Rosengarten hat noch zwei, drei Rosensträucher. Damit ist halt kein Geld zu holen. Im Schmetterlingshaus habe ich auch nur einen einzigen Schmetterling gesichtet. Später zeige ich dann, wo heute das Geld reinkommt.
Wasserfall im Cypress Garden, FLZoom
Der Wasserfall bleibt aufgrund der niedrigen Kosten wohl noch ein Weilchen da.
Eingang zum botanischen Garten, Cypress Garden, FLZoom
Der Eingang zum botanischen Garten liegt gleich hinter dem Eingang zur Wasserskishow.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Mittagsshow ist etwas länger als die Nachmittagsshow und wir hatten den neuen Sprecher. Der will wohl als Eddie Murphy Ersatzsprecher antreten. Egal, der Barfußskifahrer düst auch zu Mittag.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Nett ist auch dieses Board, auf dem man sitzt und durch die lange Finne geniale Saltos schlagen kann (wenn's einem nicht reinhaut).
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Das ist ein mühsamer Job. Die Ballerina hat einen drehbaren Wasserski und kann daher am Ski Piruetten drehen. Sieht einfach aus, bietet aber rein technisch gesehen für mich zu viele Freiheitsgrade um nicht auf die Schn**** zu fallen.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Unsere gespielten Gäste gibt es auch noch, hier im Duo (wo sie gleich in ein paar Metern roh abgeworfen wird).
Blühenderf Baum im Cypress Garden, FLZoom
Zwischen der Mittags- und Nachmittagsshow ist genügend Zeit, sich durch den eigentlichen botanischen Garten zu bewegen. So ein hübscher blühender Baum.
Wellenpool im Cypress Garden, FLZoom
Und damit kann man nun Geld machen (also Leute anlocken). Für den Eintrittspreis bekommt man nicht nur den kleinen Zoo, die Wasserskishows, den botanischen Garten, die beiden strohdummen Shows, sondern auch einen Rummelplatz mit einigen Hochschaubahnen (alles gratis) und einen kleinen Wasserpark (beide 'klein's in USA Maßstäben). Hier das Wellenbecken.
Kinderspielplatz im Cypress Garden, FLZoom
Die Kinderwasserwelt ist riesig. Da begeistern sich Kinder, Mamas und Papas müssen da aber genauso wie Omas und Opas mitmachen und rutschen. Das ist Familienunterhaltung.
Wasserrutschen im Cypress Garden, FLZoom
Selbst drei größere Rutschen sind mit gratis dabei.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Die Nachmittagsshow ist wie gesagt etwas kürzer, dafür fällt das Licht sehr hübsch.
Wasserskishow im Cypress Garden, FLZoom
Und wie immer die Pyramide zum Schluß.
Bambuswald im Cypress Garden, FLZoom
Danach war die Sonne so schön, daß noch ein Rundgang im botanischen Garten fällig war. Hier Bambus im Nachmittagslicht.
Cypress Garden, FLZoom
Oder Blumen vor dem Kanal, in dem früher einmal Boote gefahren sind (aber wer will scheinbar noch Bootfahren, wenn es eine Wasserwelt und einen Rummelplatz gibt).
Pelikane über Pensacola Beach, FLZoom
Pensacola beach soll angeblich eines der schönsten Strände Floridas sein. Da bin ich hingefahren und war enttäsucht, da man vor lauter Bettenburgen keinen Strand sah. Der Blick steil nach oben auf Pelikane ist da das Hübscheste!
Bettenburgen am Pensacola Beach, FLZoom
Oder würde jemand von Euch das zum schänsten Strand küren?
'Brücke' zum Strand, Pensacola Beach, FLZoom
Zum Glück nur ein paar Meilen entfernt ist ein National Seashore. Die wollen auch heftige $8 Eintritt, aber mit meinem Jahrespaß komme ich gratis rein. Das Nationalgebiet ist übrigens nicht so klein wie es zunächst aussieht: Die halbe Insel oder mehr gehört dazu. Da macht es gleich viel mehr Spaß am Strand zu sein. Die Dünen darf man wieder nicht betreten (Naturschutz), dafür stehen viele 'Brücken' zur Verfügung. Sieht bei dem weißen Sand aus wie irgendwo in Tirol im Winter:
Pensacola Beach, FLZoom
Der Strand ist riesig (in jeder Hinsicht). Die grauslichen Bettenburgen sind nur mehr am Horizont zu erahnen.
Krabbe am Pensacola Beach, FLZoom
Wie wir so am Strand sitzen, sehen wir etwas über den Strand flitzen. Ich mit der Kamera hinter her. Plötzlich ist es weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Also suche ich rum und nach sehr langem Suchen finde ich das: Ob das nur eine leere Schale ist? Nach einigen Fotos nehme ich eine rumliegende Muschel und stupse die Krabbe. Keine Reaktion. Also doch nur eine leere Schale? Aber warum stehen dann die Augen so hoch? Noch einmal stupsen, ich will ja ein Foto vom Gesamttier. Plötzlich hüpft die Krabbe hoch und rennt wie eine Verrückte in die Dünen (und das sind viele Meter). Und weg war sie.
Düne am Pensacola Beach, FLZoom
Die Dünen sind dünn mit solchem Gras bewachsen. Das ergibt einen netten Kontrast im sonst unglaublich weißen Sand.
Düne am Pensacola Beach, FLZoom
Habt ihr den Unterschied bemerkt? Das vorige Bild hatte im Hintergrund den Intercostal Waterway, im nächsten ist es der Golf von Mexiko. :)
Düne am Pensacola Beach, FLZoom
Und jetzt beide zum Vergleich!
Krabbe am Pensacola Beach, FLZoom
Beim Rumrennen sehe ich schon wieder etwas im Sand. Nur viel kleiner. Dafür hat es sich auch nicht eingegraben und ich kam zu einem Gesamttier.
Pensacola Beach, FLZoom
Diese einsamen Fußspuren zeigen, wie oft hier andere Menschen außer mir rumlatschen.
'Mein' Auto beim Pensacola Beach, FLZoom
'Mein' rotes Auto stört sogar mit der Farbe im sonst weißen Strand.
Fußspuren am Pensacola Beach, FLZoom
Aber wer hinterläßt diese Spuren? Ich habe sonst keine Tiere gesehen...
Strand des Campingplatzes, Pensacola Beach, FLZoom
Der Strand des Campingplatzes ist zwar nicht ganz so schön (ist auch nur intercostal), aber dort läßt es sich auch aushalten.
Werkstatt im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Florida mußte nun entgültig verlassen werden und die Richtung heimwärts nach LA war nun unübersehbar. Der nächste Halt war das externer Link:Battleship USS Alabama. Dieses riesige Schiff darf man in allen Einzelheiten auf eigene Faust erkunden. Hier eine Werkstatt tief im Inneren.
Werkstatt im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Wer sich schon immer gefragt hat wie man schwere Teile eines Schiffes durch enge Gänge bringt, bekommt hier die Antwort: Ein Schienenkran an der Decke.
Schlafsaal im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
m Kampfeinsatz waren auf dem Schiff 2500 Personen (i.a. Mann). Obwohl das Schiff groß ist, wird es da sicher eng. So haben z.B. die Bettenlager ausgesehen. Wer das btw selbst erleben will, kann ein Overnight-Package buchen und selbst am Schiff übernachten.
Großraumklo im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Dementsprechend waren auch die Klos in entsprechender Anzahl verfügbar. Hier der Megadonnerbalken.
Schlaf/Eßbereich im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Es gab zwar eine große Messe, aber wenn das Schiff voll war, reichten auch die drei Schichten nicht. Da wurden Tische zwischen den Liegeplätzen aufgebaut.
Hauptsteuerraum im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Klar konnte man auch dieses Schiff von oben steuern. Nur während des Kampfeinsatzes war oben kein gemütlicher Platz. Daher gabe es mitten im Schiff unter Deck eine Steuereinheit (ganz ohne Sicht nach draußen).
16" Projektile im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Wenn wir weiter unten zu den Außenbildern kommen sieht man, daß das Schiff mit Kanonen übersäht ist. Sieht wie ein Igel aus. Die Hauptangriffswaffen waren aber 3 Geschütztürme, die je 3 Kanonen mit dem dezenten Kaliber 16 Zoll hatten. Ein Projektil hatte die Masse von 2700lb und konnte bis zu 21mi zielsicher platziert werden. Beim Abschuß hat das ganz sicher kräftig wumm gemacht. Daher sind die 3 Geschütztürme Zylinder, die bis an den Kiel des Schiffes gehen. Im Originalzustand konnte man nur durch eine kleine Lucke im Kiel in das Geschütz einsteigen. Auf der USS Alabama haben sie weltweit zum ersten mal einen Zusatzeingang für Besichtiger gebaut, sodaß man da auch als normaler Mensch hinein kann:
Arzneivorrat im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Bei 2500 Personen werden schon rein statistisch einige krank. Im Kampfeinsatz sicher noch viel mehr. Daher verwundert es, wie wenig medizinische Vorkehrungen getroffen wurden. Es gibt zwar einen Operationssaal, aber das ist nicht viel mehr als ein kleiner Raum mit einem verstellbaren Tisch. Auch die Schiffsapotheke (für das ganze Schiff) sieht wenig beruhigend aus.
Funkraum im Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Das Kommunbikationszentrum sieht sehr mechanisch-technisch aus. Aber man darf das Datum der Verwendung nicht vergessen.
Kanonen am Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Der dritte Teil der Tour führt dann hinauf. 7 Stockwerke weit. Mann sind das viele Leitern/Treppen. So sieht es noch von recht weit unten aus.
Kanonen am Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Das nächste Bild zeigt die kleinen Geschütze seitlich. Beachtlich fand ich die Panzerung von geschätzten min. 10cm Stahl (und das waren nur die kleinen Geschütze).
Kanone von innen am Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Die anderen Aufbauten hatten z.T. einee Panzerung von 1ft Stahl und entsprechende Panzertüren. So sah es in einem der Geschütze aus.
Deck des Battleships USS Alabama, Mobile, ALZoom
Hier einer der Megageschütztürme von außen. Heute werden in dem Partyzelt darunter Feste gefeiert. Oder sie drehen Filme auf dem Schiff. Es gibt eine ganze Wand voll mit Postern von Filmen, die auf dem Schiff gedreht wurden. Mir bekannt davon ist nur einer: externer Link:Alarmstufe Rot.
Plan der Gedenkstätte rund um das Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Ein Übersichtsfoto kann nie schaden. Im Vordergrund sieht man das Kampfschiff, in der Mitte den Flugzeughangar undd im Hintergrund das U-Boot, wohin ich damals gerade unterwegs war, wie ich das Foto gemacht habe.
Blackbird beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Am Parkplatz finden sich sehr viele Panzer, Haubitzen, und Flugzeuge. Z.B. eine B-52 oder eine Blackbird SR71.
Treibmine beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Auch Minen finden sich als Demonstrationsobjekte. Im Kampfschiff sah man viele Dinge zum Thema Minen. Z.B. wurde ein eigener Degauß-Generator betrieben, damit sich das Stahlmonster nicht magnetisiert und so Minen auslöst. Oder Stahlbojen, die ein Stahlseil links und rechts vom Schiff gespannt haben, mit dem Minen ausgelöst werden sollten, bevor sie auf den Rumpf zutreiben. Hier so eine Mine.
USS Drum beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Und schon bin ich beim U-Boot, der USS Drum angekommen. Seit einiger Zeit haben sie das gute Stück aus dem Wasser genommen, das Heck wird nun restauriert.
USS Drum von innen beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Das folgende Bild wurde im Fronttorpedoraum aufgenommen. Vier Torpedorohre hatte das U-Boot vorne und hinten (mit Torpedos bestückt) und pro Raum 6 Torpedos zum Nachladen. Nach 2x10 Schuß war damit Schluß. Die Torpedoschlachten aus den Filmen sind daher genauso realistsich, wie die stundenlangen Pistolenduelle ohne Nachladen.
USS Drum von innen beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Die berühmten Steuerräder für die verschiedenen Höhenruder gibt es wirklich.
Sandalen in der USS Drum beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
So ein U-Boot des 2. Weltkrieges war sehr einfach aufgebaut. Vorne und hinten die Torpedoräume, ein paar Manschaftsräume (und die nur für die Offiziere, die Mannschaft schlief in ihren Stationen), der Steuerstand und der vordere und hintere Motorraum (mit je 2 Dieselmotoren, die an Stromgeneratoren hingen). Damit die überraschend große Besatzung von knapp 80 Mann (keine Ahnung wo die da hingepaßt haben und was die alles getan haben) nicht laut rumlatschte (was man hören konnte), war die Bordfußbekleidung irgendwie anders: Sandalen.
Flugzeug im Hanger beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Der Weg zum Ausgang führte mich dann durch den Flugzeughangar. Alte und aktuelle Flugzeuge und Hubsschrauber sind dort zu sehen. Beginnen wir mit etwas altem.
Flugzeuge im Hanger beim Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Und hier etwas aktuelles.
Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Was geht jetzt dem geschätzten Leser noch ab? Klar, eine Außenansicht des Kampfschiffes. Die ist aber garnicht so leicht zu bekommen, denn vom Kai aus sieht man nicht viel. Trotzdem hier mein erster Versuch.
Battleship USS Alabama, Mobile, ALZoom
Und gleich noch einer.
Zahlhäuschen des Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Bereits letztes Jahr war ich bei der Fabrik von Tabasco auf Avery Island und an den allgemeinen Informationen von damals hat sich wenig geändert. Daher sollte man dort einmal nachlesen, wenn man es nicht mehr in Erinnerung hat. Dieses Jahr war aber doch einiges anders: Erst vor kurzem ist dort ein Hurricane vorbeigeschrammt und hat einmal mehr alles überflutet. Im folgenden Bild sieht man das Zahlhäuschen des Jungle Gardens. Das Wasser stand 14" über dem Terassenboden (und hat somit das ganze Haus geflutet). Derzeit renovieren sie fleissig.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Auch in den Gärten ist es immer noch viel nässer als letztes Jahr. Trotzdem sind noch mehr Alligatoren als letztes Jahr zu sehen. Das mit dem Betteln haben sie gut raus: Kaum bleibt ein Auto stehen, schon schwimmen sie von überall her und kommen z.T. auch auf's Land.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Der hat es so eilig, daß er eine Bugwelle produziert.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Auffälliger kann man nicht mehr betteln.
Viele Alligatoren im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Unser Rekord beim Stehenbleiben waren 9 Alligatoren. Hier liegt die Zahl noch etwas drunter.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Und da soll man nichts spenden, wenn man so lieb angesehen wird?
Bäume am Rundweg im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Zwischen Sumpf und Bayou geht der Weg entlang.
Rundweg im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Überall Spanish Moss. Die Luft muß dort wirklich sauber sein.
Reiher im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Ein Reiher, der auf Fische lauert. Zugegeben, man sieht auch viele und z.T. springen sie in die Luft.
Blick auf den Bayou im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Im Hintergrund der Bayou mit Seitenarm, im Vordergrund der Sumpf.
Rundweg im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Der Fahrweg ist z.T. sehr überwachsen; man fährt durch richtig lebendige Tunnel.
Chinesischer Pavillion im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Auch ein chinesischer Pavillion darf nicht fehlen.
Bird City im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Bird City ist im Frühjahr mit Vögeln voll. Jetzt im Herbst ist es wie letztes Jahr leer und ruhig. Dafür fühlen sich die Wasserlinsen sichtlich wohl.
Tabasco Country Store, Avery Island, LAZoom
Der Country Store verkauft viele Tabasco Produkte oder Produkte mit Tabsco Brand zu völlig überhöhten Preisen. Nur für unbedingt notwendige Einkäufe zu empfehlen (sonst tut es der Walmart mit ähnichem Angebot und wesentlich günstigeren Preisen sicher!). Reinschauen und kosten kann man sogar gratis.
Produktion von Tabasco, Avery Island, LAZoom
Hier produzieren sie angeblich 440000 Flaschen pro Schicht und über 700000 Flaschen pro Tag.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Auch auf der zweiten Runde gab es genug Alligatoren.
Alligator im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Wer also in Florida zu wenige gesehen hat, kann hier sein Kontigent auffüllen.
Vogel im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
An frech rumlaufenden Vögeln mangelt es dort auch nicht.
Reiher im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Dieser Reiher hatte kurz nach dem Foto einen zappelnden Fisch im Schnabel. Hilft also doch etwas so stocksteif rumzustehen.
Rieseneiche im Jungle Gardens, Avery Island, LAZoom
Eine der größten Eichen im Garten.
Autobahnkreuz, Houston, TXZoom
Am darauf folgenden Fahrtag hatten wir ungewöhnlich trübes Wetter. Das macht so ein Autobahnkreuz noch öder.
Bär im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Der externer Link:San Antonio Zoo hat auch schon etwas an Geschichte hinter sich. Das sieht man auch, denn es gibt alte, kleine Gehege und neue, sehr schöne. Die Bären haben aber auch in einem älteren Gehege nicht den Stress.
Flamingos im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Wie gesagt, Flamingos gehören in jeden Zoo, so auch in diesen.
Komodowaran im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Sehr schön groß ist das Gehege der Komodo Warane. Nicht wie sonst üblich ein Innengehege mit wenig Platz, sondern ein riesiges begrüntes Freiluft-Gehege.
Komodowaran im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Der Gute fühlt sich ganz offensichtlich wohl darin.
3färbiges Hörnchen im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
An ungewöhnlichen Tieren gibt es in dem Zoo einiges. Z.B. dieses dreifärbige Eichhörnchen.
Fossas im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Oder externer Link:Fossas aus Madagaskar.
Orchideen im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
En paar Blumen lockern so einen Zoo immer auf.
Gavial im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Sicher weiß man, das es im Prinzip drei Sorten von Krokos gibt: Die Krokodile, die Alligatoren und die externer Link:Gaviale.
Kröte im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Eine große Ausstellung ist den Kröten und Fröschen gewidmet: Toadally nennt sie sich geistiger weise. Hier ein Monsterexemplar.
Hippos im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Die Afrikaecke wird derzeit völlig neu gebaut. Phase 1 ist abgeschlossen und wirkt wirklich sehr schön und modern, fast schon wie Disneys Animal Kingdom. An Phase 2 bauen sie derzeit heftig. Hier ein paar Nilpferdhintern als Vorgeschmack :)
Afrikansiches Schwein im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Afrikanische Schweine sind auch da (hallo Pumbaa).
San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Die neuen Teile sind parkähnlich angelegt und die Käfige kaum mehr als solche zu erkennen. In diesem Bereich finden sich zwei begehbare Vogelkäfige.
Vogel im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Ach ja, habe ich vergessen zu erwähnen, daß es nach dem trüben Fahrtag wieder sehr schön warm war? Der Vogel demonstriert die Kühlmethoden.
Löwen im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Faulheit war irgendwie ein Leitthema. Obwohl es für die Gegend eher kühl war (31°C oder so) hat der Nap häufig zugeschlagen. Bei den Löwen...
Känguru im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
...und bei den Kangaroos.
Hyäne im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Die Hyäne ist als Ausgleich rumgetigert.
Vogel im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
In verschiedenen Vogelhäusern und Käfigen zwitschert es ununterbrochen.
Vogel im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Das ist ein seltener Zweischnabelvogel. ;)
Pfeilgiftfrosch im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Die kleinen Frösche brauchen wenigstens nicht viel Platz.
Baby Komodo Waran im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Die gute Unterbringung der Komodo Warane hat sich ausgezahlt, denn die (zumindest nach dortigen Angaben) sensationelle Vermehrung in Gefangenschaft hat 4 Junge gebracht. Zu sehen sind die im benachbarten Reptilienhaus. Die Jungen dürfen nämlich nicht bei den Eltern sein. Komodos fressen alles, auch ihre eigenen Jungen. Die sind daher daran gewöhnt die ersten Jahre auf Bäumen zuzubringen, denn die alten können da nicht mehr raufklettern:
Eidechse im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Auch ein kleines Reptilienhaus gehört zu dem Zoo. Keine Ahnung was die Eidechse anlinst:.
Schmetterling im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Das Schmetterlingshaus ist ein Zelt und daher nur bis November offen. Der Zusatzpreis von $1 ist absolut zu verkraften.
Schmetterling im San Antonio Zoo, San Antonio, TXZoom
Es sind zwar nur die üblichen Verdächtigen zu sehen, dafür davon genug.
Willow City Loop, TXZoom
Von San Antonio ging es direkt in den Norden, denn dort befindet sich die Willow City Loop. Laut einem US-Reiseführer und mehreren online-Hinweisen gehört diese Strecke zu den Top 10 Scenic Routes von Texas. I.a. fährt man diese Route im Frühling wenn alles blüht, aber mit Frühling konnte ich nicht dienen und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, daß ich im Frühling einmal da sein werde. Also das ganze im Herbst.
Schon die Anfahrt vom Highway ist romantisch auf einer kleinen Straße. Sofort erinnert alles an eine kleine griechische Straße. Nur die Kakteenmenge paßt nicht ganz ins Bild:
Willow City Loop, TXZoom
Willow City ist ein winziges Dorf (keine Ahnung wo da das City herkommt). Man fährt die Countystraße in den Ort und biegt einfach nicht rechtwinkelig ab, sondern fährt geradeaus weiter. Man wird dann auf einem Schild darauf hingewiesen, daß die Straße auf private territory verläuft und man außer Fahren nix darf; nicht einmal Parken. Mir egal, ich wollte dort eh nicht länger bleiben. Schon vom ersten Hügel hat man eine schöne Übersicht.
Willow City Loop, TXZoom
Griechenland pur.
Willow City Loop, TXZoom
Selbst die kleine mies asphaltierte Straße paßt ins griechische Bild.
Rehe auf der Willow City Loop, TXZoom
Im Frühling soll es auf der Straße hoch her gehen und die Radler werden dort zur Plage. Da kann man Hinweise lesen, daß eine Fahrt kurz vor Sonnenuntergang etwas mehr Ruhe bringt. Ich war auf der Straße alleine, bis auf die Rehe.
Flaniermeile in Fredericksburg, TXZoom
Nur wenige Meilen südlich liegt Fredericksburg. Vor langer Zeit, als Texas noch ein eigenständiger Staat war, wurden viele Deutsche zum Immigrieren geködert, indem man ihnen Land geschenkt hat. Daher gibt es dort (oder zumindest gab es) viele Deutsche und auf der Welle schwimmen sie immer noch. Nach allen Angaben zufolge auch noch sehr gut, denn inzwischen habe sie 3 oder 4 mal so viel Gästebetten wie Einwohner.
Vom Deutschen selbst ist aber nicht allzuviel zu sehen. Man findet halt noch ein paar deutsche Namen und sie spielen grausliche deutsche Musik vor den Läden.
Flaniermeile in Fredericksburg, TXZoom
Die Häuser sind auf alt hergerichtet, so findet sich das aber auch in vielen Dörfern in der Umgebung (und da sogar schöner).
Vereinskirche in Fredericksburg, TXZoom
Hier sehen wir die (wiedererrichtete) Vereinskirche (im Original heißt die so). Auch dafür soll man Eintritt zahlen.
Reh neben dem Campingplatz, San Angelo, TXZoom
Wer also nicht wirklich unfreiwillig durch Fredericksburg durchfährt, braucht sich die Mühe auch nicht zu machen. Touristen habe ich aber trotzdem viele gesehen.
Am Abend am Campingplatz in San Angelo hatte ich auch Besuch, halt ein wenig anders.
Straße zum McDonald Observatory, TXZoom
Mein nächster Halt war das externer Link:McDonald Observatory. Eigentlich dachte ich nicht, daß ich es noch zu einer geführten Runde schaffe aber mit ein wenig Wille (und 303PS) geht das schon; ich kam 9 Minuten vor dem Beginn da oben an.
McDonald Observatory, TXZoom
Die Sicht auf das Hobby-Eberly Teleskop vom Visitor Center aus.
Blick vom McDonald Observatory, TXZoom
Das Gute an dem Observatory ist, daß es gratis selbstgeführte Touren gibt. Man kann mit dem eigenen Auto zu den zwei großen Teleskopen fahren und dort reinschauen. Wenn man jedoch eine geführte Tour zahlt, hat man etwas mehr. Zunächst wird einem eine Stunde lang jede Menge Dinge über die Sonne erzählt. Teil dieses Vortrages ist auch ein Live-Viewing der Sonne und ihrer aktuellen Besonderheiten. Das ist schon cool (auch wenn derzeit ein Sonnenaktivitätsminimum ist).
Danach fährt man mit dem Shuttel direkt zum Harlan J. Smith Teleskop (ein 2.7m Teleskop) und schaut in Ruhe in die Tiefe (mit der Erklärung des Standortes).
Hobby-Eberly Teleskop, McDonald Observatory, TXZoom
Hier ein Blick auf das Hobby-Eberly Teleskop am anderen Hügel.
Teleskopraum, McDonald Observatory, TXZoom
Dann kommt der coolste Teil, nämlich ein Besuch im Teleskopraum (als Gratisgucker kommt man nur bis zu einer Glasscheibe). Der Führer bewegt das Monstrum, erklärt Details und auch, warum es an einer Ecke eine Delle hat (sehr groß, sehr technisch, aber keine automatische Abschaltung wenn es wo dagegen rennen könnte).
Teleskopraum, McDonald Observatory, TXZoom
Man wird übrigens davor gewarnt, daß es am Berg kühl sein könnte und man soll sich eine Jacke für die Außenteile der Führung mitnehmen. Das ist aber nicht ganz richtig, denn so richtig kalt ist es Innen. Der Innenraum wird auf die Nachttemperatur gekühlt (nur da wird die Kuppel geöffnet), damit das Teleskop keine größeren Temperaturschwankungen ertragen muß. Also nicht draußen ist es kalt, innen ist es frisch.
Trotzdem zeigt der Führer, wie man die Schutzkappe aufmacht; einen Spalt breit halt. Unten sieht man ein zusammengefaltetes Tuch, daß bei Wind den Spalt auch vertikal begrenzt, zuviel Dreck käme sonst rein. Auch Vögel machen Probleme. Daher hatten sie versuchsweise Lautsprecher mit Raubvogelgekreiische. Das Ergebnis war erstaunlich: Es wurden erst recht viel mehr Vögel durch das Gekreische angelockt. Die Lautsprecher wurden daher sehr bald wieder entfernt. Empirische Forschung eben. :)
Teleskop beim McDonald Observatory, TXZoom
Das Observatorium besteht aus recht vielen Teleskopen. Eine ganze Liste kann ich hier nicht schreiben, wäre auch nicht so spannend. Also nennen wir dieses einfach: noch eins.
Hobby-Eberly Teleskop, McDonald Observatory, TXZoom
Der Spiegel des Hobby-Eberly besteht aus vielen Einzelelementen und hat einen äquvivalenten Durchmesser von 11m. Eine besondere Konstruktioon erlaubt einen vergleichsweise billigen Aufbau (nur der Aufnehmer wird bewegt), dafür ist man mit der Ausrichtung auf einen bestimmten Himmeelsteil eingeschränkt. Im folgenden Bild ist der Spiegel etwas schwer zu sehen, denn erstens spiegelt er die Umgebung und zweitens ist er genaus so grau wie die Umgebung. Einfach das Ding auf den blauen Stützen suchen:
Saguaro NP, AZZoom
Der Saguaro NP war der letzte große Stop vor LA. Im Vistitor Center fand sich eine alte Dame (als Volunteer), die gut Deutsch sprach. Kein Wunder (oder doch auch wieder), sie ist eine augewanderte Deutsche. Aber seit über 50 Jahren lebt sie in Arizona. Sie kann sich kein anderes Wetter vorstellen (und ich gebe ihr recht). Die lange Fahrt lag noch vor uns, also nichts wie los in den Park. Die kleine Straße läuft als Einbahn auf einem Rundkurs durch die verschiedenen Zonen des Parks.
Kakteen im Saguaro NP, AZZoom
Alleine am Straßenrand sieht man so viele Kakteen wie sonst kaum wo. Man beachte im folgenden Bild den Baum mit grüner Rinde.
Saguaros im Saguaro NP, AZZoom
Hier die ersten Saguaros aus der Nähe.
Kakteen im Saguaro NP, AZZoom
Ein blühender dicker Kaktus (ist das nicht botanisch professionell? :) ).
Saguaro im Saguaro NP, AZZoom
Die Rundstraße ist seit der Renovierung wirklich super. Der Park gehört zu einem meiner Lieblingsparks. Leider haben auch viele Radfahrer den Park als Ziel entdeckt und jetzt düsen sie mit weit höheren Geschwindigkeiten als erlaubt mit Rennrädern rum. Da muß man höllisch aufpassen nicht überfahren zu werden.
Die Saguaros stehen aber zum Glück unbeeindruckt still rum.
Teddy Bear Cholla im Saguaro NP, AZZoom
Auch Teddy Bear Chollas sind zu finden. Wir hatten btw an dem Tag die Wahl den traditionellen Joshua Tree NP oder den Saguaro NP zu machen. Die Entscheidung für den Saguaro war aber total richtig.
Teddy Bear Cholla im Saguaro NP, AZZoom
In der Entfernung sieht der Teddy Bear Cholla wirklich harmlos aus, aber in der Nähe hat man einen ganz anderen Eindruck.
Saguaro NP, AZZoom
Der Hügel im folgenden Bild bietet einen sehr schönen Ausblick. Ich habe aber flott umgekehrt, denn laut Warnschild treiben sich dort hochagressive afrikanische Bienen rum. Seit meinem letzten Bienenzusammentreffen glaube ich, daß ich wohl zumindest ein wenig auf die Viecher allergisch bin. Kein Grund das auszutesten. Die Notfalltipps auf dem Warnschild waren auch nicht einladend: "Rennen sie (um ihr Leben?) ins Auto, verschließen sie alles, drehen sie die Lüftung ab und rufen sie über 911 Hilfe. Zertreten sie auf keinen Fall eine Biene, denn das macht sie noch viel wütender." Das hab ich mir nicht gegeben.
Kaktus im Saguaro NP, AZZoom
Noch ein blühender dicker Kaktus (und immer noch so ein professioneller Ausdruck :) ).
Ganz normaler Interstatewahn, CAZoom
Nach einer extrem enttäuschenden Nacht in dem schon bekannten Motel in Palm Springs (mit einem nun saukalten Pool) ging es direkt nach LA. Die Einfahrt beginnt schon viele Zig Meilen vorher; verrückte Autos wie das rechts sind dabei inklusive.
Das Haus meines Freundes Paul mit 'meinem' Auto, Redondo Beach, CAZoom
Wer will da schon ans Heimfahren denken? In LA war es so warm wie schon lange nicht, keine einzige Wolke am Himmel und Nebel war auch keiner in Sicht. Da fällt es schwer alle Vorbereitungen für die Heimreise zu treffen. Und die Vorbereitungen mußten flott getroffen werden, denn ich wollte noch einen ganzen Tag in Disney Land verbringen.
Disney Land, Anaheim, CAZoom
Nach der unglaublichen Arbeit der Umpackerei war auch schon der Disney-Tag da. Faith's Freudin Alley arbeitet in Disney Land und hat uns dankenswerterweise Gratiseintritt verschafft; nicht nur in einen Park, nein ein Hopperticket! So präsentierte sich der Eingang des California Adventure Lands. Und der unerwartete Clou kam beim Eingang: Alley führte uns als gastgeberin noch durch die Parks. Was will man mehr als von einem absoluten Disneyfreak herumgeführt zu werden!
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Ich bin kein so großer Hochschaubahn-Fan, deshalb haben wir zunächst einen Rundgang durch die verschiedenen Teile gemacht. Auch Ansehen ist wirklich nett.
Das California Adventureland kann man sich als best of der 'Nicht-Magic-Kingdom' Länder in Orlando vorstellen. Wirkt aber dadurch auch sehr zerissen und seltsam. Hier sind wir im MGM-Teil.
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Nach einem besuch der Muppets 4D ging es zum Riverraft. Wie im Original wird man aber kaum durch das wilde Wasser naß, sondern vorwiegend durch spritzende Rohre, Geysiere oder ähnliches. Zum Zeitpunkt des Bildes konnte ich da jedoch nicht fahren, denn die Warteschlange war zu lange. Wir haben uns da einen Fastpass genommen und konnten dann nach fast 2 Stunden (kurz vor dem Schließen des Parks) ohne Warten dran kommen. Und selbst Alley, die privat jede Woche dort ist, hatte eine Premiere: Wir haben die restliche Warteschlange überholt, weil noch 2 Plätze in einem Behindertenraft frei waren. War eine schöne und feuchte Erfahrung
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Der See ist derzeit einfach nur schön. Angeblich planen sie eine Abendshow am Wasser, aber noch gibt's da nix. Dafür steht das Riesenrad still, weil die Gondeln renoviert werden und im nächsten Schritt der Mickey Mouse Kopf links mit der Sonne vertauscht werden soll. Wenn das die einzigen Sorgen sind, die man hat. Zum Zeitpunkt meines Besuchs war übrigens jede Menge (auch Bekanntes) wegen Renovierung geschlossen. Alladins Reise war zu, die Electrical Parade war weg, Fantasmic war zu, ... Schade.
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Bei Disney ist immer alles gestyled und in einer eigenen Welt enthalten. Selbst der Freßplatz sieht in Disneyland fetzig aus.
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Der hintere Teil vom Adventureland ist wie ein gigantischer Rummelplatz. Schießbuden und Hochschaubahnen sind dicht gedrängt. Die zerschnippelte Orange beherbergt ein Ringelspiel mit Bienen. Sieht fast wie Bee-Movie aus (obwohl das ja vom Mitbewerber ist). Im Vordergrund sieht man die Startbahn einer ziemlich kranken Hochschaubahn; man wird da mit Megabeschleunigung raufgeschossen.
Parade in Disneyland, Anaheim, CAZoom
Um die große Parade im Magic Kingdom nicht zu verpassen, sind wir (nach It's tough to be a bug) mal schnell rübergehoppt. Hier sehen wir den Beginn der Parade (dank Alley wußten wir, wo der günstigste Beobachtungsort liegt).
Parade in Disneyland, Anaheim, CAZoom
Selbst Leute, die wenig von Disney kennen, werden bei der Parade bekannte Gestalten sehen (keine Ahnung wie das in Zukunft gemacht wird, da Disney keine Zeichentrickfilme mehr macht).
Parade in Disneyland, Anaheim, CAZoom
Was wäre Disneyland ohne Mickey und Minni?
Parade in California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Zurück im Adventureland ging sich gerade die Pixar-Parade aus. Da muß man vorsichtig sein, denn so ziemlich alle Wagen und Darsteller spritzen mit Wasser. Und das nicht zu knapp. Hier wurde mir die Geschichte von Alley's und Faith's Freund erzählt, der einmal bei der Parade war und von einem Wasserstrahl knapp verfehlt wurde. Er ging also an die Absperrung und brüllte laut, daß sie wohl nicht zielen könnten (im Glauben, die Maschinen sprühen vollautomatisch und zufällig in die Menge). Da nahm er dann ein Vollbad, denn die menschlichen Schützen konnten das nicht auf sich sitzen lassen.
Parade in California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Im Hintergrund sieht man das Markenzeichen des Adenvtureparks, die Golden Gate Bridge (irgendwas muß ja den Namen California erklären).
Helloween im California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Der Adventurepark schloß an dem Tag sehr früh, da im Anschluß daran die Halloween-Party stieg (den ganzen Oktober ist das so). Dafür war Halloween praktisch überall und ein eigener externer Link:Candycorn-Acre war natürlich auch dabei. Da gab es das weltgrößte Candycorn...
Halloween im California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
...und ein ganzes Candycornfeld.
California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Vor dem Abschied aus Adventureland noch ein schneller Blick in den MGM Teil, der bei der tiefen Sonne nett aussieht.
Halloween im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Im Magic Kingdom wird man zu dieser Jahreszeit gleich von einem Pumpkin Mickey Gesicht begrüßt.
Parade im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Schnell wurde es dunkel und noch viel schneller wurde es extrem voll. Keine Ahnung was so viele Leute an einem Wochentag dort wollten. War angeblich nicht üblich. Weitere Attractions wären demnach mit erheblichen Wartezeiten verknüpft gewesen. Der Tiki-room, war aber völlig ohne Warten zu sehen (durch Zufall).
Danach ging sich nur mehr die große Parade aus, alles andere wäre mit lebenslangem Warten verbunden gewesen. Nett sind btw auch die Bezeichnungen für die dort arbeitenden Leute. Die Einweiser/Wachler heißen offiziell viel hübscher: Crowd-Management.
Indiana Jones Adventure im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Im Frontierland kann man diese Hochschaubahn mit einem Minenwagerl bezwingen.
Disneyland, Anaheim, CAZoom
Im Futureland ist selbst ein einfaches Ringelspiel etwas Designtes.
Feuerwerk im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Wer etwas vom großen Feuerwerk sehen will, muß sich früh anstellen; es hat sich aber auf jeden Fall ausgezahlt zu warten.
Feuerwerk im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Das aktuelle Feuerwerk in Disneyland kann es ganz sicher mit dem Milleniumfeuerwerk in Epcot aufnehmen:
Feuerwerk im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Es wird die Geschichte des Magic Kingdoms dargestellt. Die Erzählerin (Julie Andrews) erinnert an die verschiedenen Highlights und sowohl die Musik als auch das Feuerwerk passen sich daran an. Echte Freaks wie Alley oder Faith können alleine am Feuerwerk erkennen, welche Attraction damit gemeint ist.
Feuerwerk im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Wenn amn den richtigen Standplatz hat, ist man mitten drinnen und nicht nur dabei ;)
Feuerwerk im Disneyland, Anaheim, CAZoom
Einige der Feuerwerkskörper donnern, daß man an schweren Beschuß denken muß. Das hört man sicher viele Meilen weit.
Eingang vom Disneyland, Anaheim, CAZoom
Die Show geht relativ lange (ca. 20 Minuten) und ist einzigartig. Alleine das Feuerwerk rechtfertigt den Besuch von Disneyland (vorallem wenn es nix außer der Parkgebühr kostet). Wir sind dann nicht bis zum Schließen geblieben, haben aber am Weg nach draußen noch einige hübsche Dinge entdeckt, wie diesen Mickeykopf.
Eingang vom California Adventure Land, Anaheim, CAZoom
Der Tag war lang und es ist beachtlich, wie schnell so viele Stunden in Disneyland vergehen. Zum Abschluß noch ein Blick auf das Adventureland.

Das Packen am nächsten Tag war wieder eine heroische Aufgabe und wir mußten noch mehr Sachen in LA lassen. Einen großen Dank an dieser Stelle an Paul, der das Zeugs bei sich liegen hat. Am Abend gab es die zweite Schnitzelparty und schon war die letzte Nacht in den USA gekommen.

Die Rückreise war wie immer extrem lang aber ohne spezielle Vorkommnisse. Details dazu auf meinem externer Link:Blog.

'Und was kommt nächstes Jahr', wollten natürlich alle gleich wissen. Nun da habe ich jetzt wo ich diese Seiten fertig stelle schon eine gute Idee, denn es geht in wenigen Tagen wieder los, auf die USA Tour 2009. Aber das ist eine andere Geschichte. :)