Die Nacht nach der Schleuse war die einzige, wo wir mit dem Fenster meiner Kabine zum Kai standen. An allen anderen Liegeplätzen hatte ich freie Sicht über den Nil. Glück muß man eben haben.
Am nächsten Tag ging es per Kutsche zum Tempel nach Edfu. Hier sieht man den Pylon (Fassade) des besterhaltenen Tempels Ägyptens, Edfu. Den guten Zustand hat der Tempel den Sandstürmen im März zu verdanken. Rund um alle Tempel mußten früher hohe Mauern gebaut werden, damit die Nilüberschwemmungen keinen Schaden anrichten konnten. Als der Tempel verlassen wurde, hat sich der Raum zwischen Tempel und den Mauern mit Sand gefüllt; erst unter Napoleon wurde der Tempel wieder ausgegraben.